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Event Projekt

Impressionen des Auftakts zur Reihe "Wissen. Kompetenzen. Bildung."

Event Projekt
Spannender Auftakt der Veranstaltung “Future Skills – Welche Kompetenzen brauchen wir für die Zukunft?”

Was brauchen wir, um in einer komplexen und digitalen Welt handlungsfähig zu bleiben – als Einzelpersonen, als Organisationen, als Gesellschaft? Welche Kompetenzen gewinnen künftig an Bedeutung, wie müssen Lernprozesse gestaltet sein und wie gelingt der Transfer in Bildungsinstitutionen und Unternehmen?

Rund 120 Teilnehmende kamen mit uns in der MEWA Arena in Mainz zusammen, die wir für einen Nachmittag in eine „Kompetenzarena“ verwandelt haben. Damit ist am 7. Oktober 2025 der Auftakt zu unseren neuen Veranstaltungsreihe „Wissen. Kompetenzen. Bildung.“ geglückt. Im Mittelpunkt standen die Kompetenzen der Zukunft - sogenannte Future Skills - und ihre Relevanz für nachhaltige Entwicklungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Ein Grußwort von Staatsministerin Dörte Schall, Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, rahmte die Veranstaltung politisch ein und machte deutlich, dass Future Skills nicht nur ein Thema für die Bildung, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sind: 

„Viele Menschen erleben den rapiden Wandel zunehmend als Überforderung. Unsere Aufgabe in der Politik ist es, ihnen die Sicherheit zu geben, dass sie den Veränderungen nicht ausgeliefert sind, sondern sie in ihrem Sinne gestalten können. Weiterbildung und Qualifizierung sind dafür der Schlüssel. Ziel muss es sein, an die Stelle von Unsicherheit neue Perspektiven zu setzen. Mit unseren Angeboten tragen wir dazu bei, dass alle die Chance haben, an der gemeinsamen Zukunft teilzuhaben.“

In seiner Keynote beleuchtete Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers den sogenannten Future Skills Turn als notwendigen Wendepunkt, um aus dem Diskurs zur Umsetzung zu gelangen: „Future Skills sind Wissen-Plus“. Sie sind im Bewusstsein angekommen – aber noch nicht in der Wirklichkeit. Er plädierte für eine neue Zukünftebildung, die Mut, Kritikfähigkeit und Reflexion fördert – jenseits starrer Curricula: „Es ist wichtig, kreativ zu werden und Schattierungen auszuloten, um den kommenden Herausforderungen mit neuen und anderen Lösungen zu begegnen.“ 

In der Gesprächsrunde, moderiert von Lena Försch, zeigten unsere Gäste, wie vielfältig Zukunftskompetenzen gedacht und gelebt werden können:
Von digitaler Lehre über unternehmerische Praxis bis zur Rolle des Handwerks. Impulse und Perspektiven brachten Prof. Dr. Kerstin Molter, Jörn Simon, Kathrin Twiesselmann-Steigerwald, Anja Obermann und Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers ein. Themen waren unter anderem neue Lernkulturen, digitale Bildung, unternehmerische Verantwortung und resiliente Kompetenzen für eine nachhaltige Zukunft. 

Dabei wurde deutlich:  Future Skills sind nicht nur abstrakte Schlagworte – sie sind die Basis für Selbstwirksamkeit, Wandel und nachhaltige Zusammenarbeit. Es ging um:
- Kritisches Denken und Selbstreflexion
- Lernzeiten, Räume und Netzwerke schaffen
- Kreatives Problemlösen und Befähigen
- Resilienz und Agilität
- Teilhabe, Partizipation und Interdisziplinarität
- Neugier, KI-Kompetenz und lebenslanges Lernen als Selbstverantwortung

Wir halten fest: 

Zukunft gestalten heißt: Lernen neu denken. Weg von tradierten Formaten – hin zu hybriden, flexiblen und passgenauen Bildungswegen. Sichtbar machen, was bisher verborgen blieb. Befähigen statt bewerten.

Die Impressionen des Tages geben Einblicke in eine lebendige Veranstaltung voller Austausch, Denkimpulse und Zukunftsorientierung. Wir danken allen Mitwirkenden und Gästen für ihre Beiträge und freuen uns auf die weiteren Termine der Reihe.

Unser Ziel ist klar: Zukunftskompetenzen sichtbar machen, Wege dorthin aufzeigen und gemeinsam lernen zu gestalten.

Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich gern an die Projektleiterin  Lara Baier.