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Die bisherigen Preisträger

Mit dem Preis „Zukunftsunternehmen“ zeichnet die ZIRP seit 2015 Unternehmen in Rheinland-Pfalz aus, die mit vorbildlichen und innovativen Aktivitäten Nachhaltigkeitsziele in den eigenen Betriebsabläufen umsetzen und leben.

Im Jahr 2021 lag der Fokus des Preises erstmals auf digital nachhaltigem Unternehmertum. Die ZIRP machte damit deutlich, wie Unternehmen verantwortungsvolle und nachhaltige Digitalisierungsstrategien umsetzen und digitale Technologien nutzen, um ökologische Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Wissenschaftlicher Partner der Ausschreibung war die WHU – Otto Beisheim School of Management unter Federführung von Prof. Dr. Arnd Huchzermeier, Lehrstuhlinhaber Produktionsmanagement.

Davor hatte die ZIRP den Preis in Kooperation mit der Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz unter dem Schwerpunkt soziale Nachhaltigkeit vergeben. Ausgezeichnet wurden Unternehmen, die mit ihrem individuellen und vorbildlichen Engagement für soziale Aspekte von Nachhaltigkeit besonders überzeugt haben. Im Mittelpunkt stand dabei, wie Zusammenarbeit und Mitwirkung im Unternehmen gelebt werden und wie Mitarbeitende in Nachhaltigkeitsprozesse im Unternehmen einbezogen werden.

Die Entscheidung über die Preisträger fällt eine unabhängige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft auf Basis anonymisierter Bewerbungsbögen. Dabei berücksichtigt die Jury die jeweiligen Möglichkeiten nach Unternehmensgröße, Voraussetzungen und Geschäftsmodell.

Unsere bisherigen Zukunftsunternehmen

2024
Zahnen Technik GmbH

Die Zahnen Technik GmbH überzeugte die Jury in allen maßgeblichen Kriterien eines digital nachhaltigen Unternehmens. Das Unternehmen nutzt digitalisierte und KI-gesteuerte Systeme als Unterstützung für die Optimierung, Modernisierung und den Neubau von Wasser- und Abwasseranlagen. Die konsequente Verbindung von Digitalisierung und Ressourcenschonung prägt nicht nur den eigenen Unternehmensstandort, sondern auch die gesamte Wertschöpfungskette. Besonders beeindruckte die Jury die klare strategische Ausrichtung, die Nachhaltigkeit als zentrales Prinzip integriert und in den für die Klimabilanzierung relevanten Scopes 1, 2 und 3 messbar umsetzt. Die Zahnen Technik GmbH fungiert mit ihren marktfähigen Softwarelösungen als Enabler für nachhaltige Prozesse in der Branche.

Zusätzlich würdigte die Jury die regionale Verwurzelung des Unternehmens sowie den ganzheitlichen Ansatz, der durch gezielte Weiterbildung und abteilungsübergreifende Schulungen alle Mitarbeitenden in die Transformation einbindet. Mit diesem Innovationsgeist und der tief verankerten Nachhaltigkeitsstrategie setzt Zahnen Technik Maßstäbe für die digitale und nachhaltige Zukunft der Wasserwirtschaft.

Die Jury:

  • Torsten Hauptmann, Partner und Niederlassungsleiter des Mainzer Büros der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Prof. Dr. Arnd Huchzermeier, Lehrstuhl für Produktionsmanagement bei der WHU – Otto Beisheim School of Management
  • Svenja Knetsch, Projektleiterin „Transfer4Production“ bei der Technologie-Initiative SmartFactoryKL e.V.
  • Dr. Stefan Wess, Co-CEO und Geschäftsführender Gesellschafter der Empolis Information Management GmbH
  • Marcel Wolsing, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement der ENTEGA AG.
2023
Westerwald-Brauerei H. Schneider GmbH & Co. KG

Die Westerwald-Brauerei H. Schneider GmbH & Co. KG ist eine inhabergeführte Familienbrauerei. Zusammen mit gut 80 Mitarbeitern und 10 Auszubildenden produziert die Westerwald Brauerei seit mehr als 160 Jahren nach traditioneller Brauweise Biere. Hachenburger Biere werden im Westerwald und Umgebung verkauft, zum Beispiel in der Gastronomie oder in anderen Bundesländern in gut sortierten Fach-und Lebensmittelläden. Nachhaltigkeit ist in der Westerwald-Brauerei tief verankert, das Unternehmen hat bereits 1985 den Bundesumweltschutzpreis erhalten. In jüngster Vergangenheit wurde dieses Engagement kontinuierlich ausgebaut. Durch zusätzliche Kompensation ist die Westerwald Brauerei seit 2021 klimaneutral nach Scope 1, 2 und 3 und betreibt seit 2022 vollständiges Wertstoffrecycling, ab 2030 soll die Brauerei mehr Energie produzieren, als sie verbraucht. Alle Prozesse werden durch digitale Mittel ermöglicht und regelmäßig kontrolliert.

Das Unternehmen überzeugte in seiner Bewerbung in allen für die Jury maßgebenden Kriterien eines digital nachhaltigen Unternehmens. Insbesondere die Ganzheitlichkeit der Nachhaltigkeitsstrategie der inhabergeführten Familienbrauerei, die in klaren Meilensteinen umgesetzt wird, beeindruckte die Jury. Die Westerwald-Brauerei ist bereits seit 2021 klimaneutral, betreibt vollständiges Wertstoffrecycling und will bis 2030 klimapositiv werden. Mitarbeitende und Gesellschaft können gleichermaßen vom technologischen Fortschritt des Unternehmens profitieren.

Die Jury:

  • Torsten Hauptmann, Partner und Niederlassungsleiter des Mainzer Büros der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Prof. Dr. Arnd Huchzermeier, Lehrstuhl für Produktionsmanagement bei der WHU – Otto Beisheim School of Management
  • Teresa Petzsche, Teamleiterin im Fachbereich Innovative Fabriksysteme, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
  • Dr. Stefan Wess, Co-CEO und Geschäftsführender Gesellschafter der Empolis Information Management GmbH
  • Marcel Wolsing, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement der ENTEGA AG.
2021
Eckes-Granini Deutschland GmbH und Josef Seibel Schuhfabrik GmbH

Die Eckes-Granini Deutschland GmbH ist ein Familienunternehmen mit Hauptsitz in Nieder-Olm mit ca. 1.700 Mitarbeitenden. Für das Unternehmen liegt der Fokus auf engagierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, starken Marken in den Bereichen Säfte, Fruchtgetränke und Smoothies sowie auf einer langfristigen strategischen Ausrichtung mit nachhaltiger Wertschöpfung. Seit Beginn der 1990er Jahre verfolgt Eckes-Granini einen konsequenten Internationalisierungskurs. Eckes-Granini agiert heute mit eigenen Landesgesellschaften und strategischen Partnern schwerpunktmäßig in Europa.

Eine lobende Erwähnung sprach die Jury an die Josef Seibel Schuhfabrik GmbH aus. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Hauenstein, produziert in der 5. Generation Schuhe der Marken JOSEF SEIBEL, Westland und Gerry Weber (Lizenz). Seit 1886 wurde die renommierte Schuhmarke JOSEF SEIBEL aufgebaut, die Billigtrends trotzt und sich mit handwerklichem Verständnis auf das Wesentliche eines Schuhs, seinem Komfort, konzentriert. Gleichzeitig handelt es sich um ein international ausgerichtetes und wachstumsorientiertes Unternehmen mit 450 Mitarbeitern an sechs Standorten im In- und Ausland.

Jury:

  • Torsten Hauptmann, Partner und Niederlassungsleiter Mainz KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Monireh Pourjafarian, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Bereich Innovative Fabriksysteme
  • Prof. Dr. Arnd Huchzermeier, WHU – Otto Beisheim School of Management, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre
  • Andreas Klüter, Co-CEO und Geschäftsführer der Empolis Information Management GmbH
  • Marcel Wolsing, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement der ENTEGA AG
2018
DFH Deutsche Fertighaus Holding AG und Softwarekontor GmbH

Die Simmerner DFH Deutsche Fertighaus Holding AG ist der größte Arbeitgeber der Region. Als größter Fertighausbauer in Deutschland realisiert die DFH jährlich mehr als 3.000 individuelle Fertighäuser. Als Unternehmensverbund hat die DFH es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Wohnkonzepte in vielfältiger architektonischer Gestaltung zu entwickeln, die Lösungen für ökologische, soziale und ökonomische Herausforderungen  bieten. Ihr Anspruch sind energieeffiziente Häuser, die den Kriterien der Nachhaltigkeit jetzt und auch in Zukunft gerecht werden.

Die Softwarekontor GmbH ist ein IT-Dienstleister mit Sitz in Ludwigshafen mit rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen begleitet und berät bei Digitalprojekten und schafft passgenaue Software-Lösungen für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und den Aufbau von IT-Infrastrukturen. Unternehmerische und soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit sowie die Förderung der Mitarbeitenden sind feste Bestandteile des Unternehmensalltags. Außerdem engagiert sich die Softwarekontor GmbH in der Förderung der regionalen Start-up-Szene und bei Kooperationen mit Hochschulen und Unternehmen.

Jury:

  • Harald Düster, Kaufmännischer Leiter, Sebapharma GmbH & Co.KG
  • Torsten Hauptmann, Partner und Niederlassungsleiter Mainz KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Prof. Dr. Arnd Huchzermeier, WHU – Otto Beisheim School of Management, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre
  • Dietmar Muscheid, Vorsitzender DGB Landesbezirk Rheinland-Pfalz/Saarland
  • Dr. Lothar Oelert, Leiter Region Rheinland-Pfalz, innogy SE
  • Marcel Wolsing, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement ENTEGA AG
2017
Sebapharma GmbH & Co. KG und innogy SE

Die Sebapharma GmbH & Co. KG produziert medizinische Haut- und Körperpflegemittel der Marke sebamed. Der Firmensitz der Sebapharma befindet sich in Boppard. Produkte sind Hautreinigungs- und Pflegeartikel wie zum Beispiel Duschbäder, Cremes, Lotionen, Haarshampoos und Deodorants. Die Sebapharma GmbH & Co. KG ist heute ein weltweit agierendes Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von über 100 Millionen Euro. Derzeit beschäftigt die Sebapharma ca. 200 Mitarbeiter.

Die Innogy SE ist die börsennotierte Tochtergesellschaft der RWE AG. Innogy ist ZIRP-Mitglied, vertreten durch Dr. Lothar Oelert, Leiter der Hauptregion Rheinland-Pfalz. Im Land hat das Unternehmen 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Innogy ist überwiegend als Netzbetreiber und im Energievertrieb tätig. Außerdem plant, baut und betreibt das Unternehmen Stromerzeugungsanlagen, vor allem Windkraftanlagen (On- und Offshore), Wasserkraftwerke und Photovoltaikanlagen. (Hinweis: Seit 2020 heißt das Unternehmen Westenergie AG und ist Tochtergesellschaft von E.ON).

Jury

  • Torsten Hauptmann, Partner und Niederlassungsleiter Mainz der KPMG AG
  • Prof. Dr. Arnd Huchzermeier, WHU – Otto Beisheim School of Management, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre
  • Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland
  • Dr. Jürgen Steiner, Manager Corporate Communication bei der SCHOTT AG
  • Marcel Wolsing, Leiter für Nachhaltigkeitsmanagement der ENTEGA AG
2016
SCHOTT AG

Die SCHOTT AG ist ein 1884 gegründeter, internationaler Technologiekonzern mit Firmensitz in Mainz. Das Unternehmen gilt als einer der weltgrößten Produzenten von Spezialglas und Glaskeramik und beschäftigt allein in Deutschland circa 5200 Mitarbeiter. Am Standort Mainz (Hauptwerk) steht die Herstellung von Kochfeldern aus Glaskeramik im Vordergrund; von dort aus wird mit 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Gros der weltweiten Produktion bestritten.

Jury:

  • Torsten Hauptmann, Partner und Niederlassungsleiter Mainz der KPMG AG
  • Marcus Hevert, Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG
  • Prof. Dr. Dirk Löhr, Professor für Steuerlehre und Ökologische Ökonomik am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier
  • Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland
  • Marcel Wolsing, Leiter für Nachhaltigkeitsmanagement der ENTEGA AG
2015
Hevert-Arzneimittel GmbH

Die Firma Hevert hat sich der Naturheilkunde und der Entwicklung von natürlichen Arzneimitteln verschrieben Sie ist einer der führenden deutschen Hersteller von homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln sowie hochdosierten Vitaminpräparaten. Hevert gehört weltweit zu den 10 bedeutendsten Homöopathieherstellern. Seit Gründung im Jahr 1956 durch Dorothea und Emil Hevert ist Hevert-Arzneimittel ein unabhängiges Familienunternehmen. Das Unternehmen wird heute in dritter Generation von Herrn Matthias Hevert geführt.