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Musikstipendium

Seit 1997 unterstützt die ZIRP gemeinsam mit der Landesstiftung Villa Musica begabte Musikerinnen und Musiker aus Rheinland-Pfalz am Beginn ihrer Laufbahn. Das Stipendium ist Zeichen der Verbundenheit der ZIRP-Mitglieder mit der Kultur in Rheinland-Pfalz und Ausdruck der Wertschätzung herausragender musikalischer Leistungen.

Seit Beginn der Förderung hat die ZIRP 89 Stipendien vergeben und damit insgesamt 106 junge Musikerinnen und Musiker gefördert. Das Stipendium ist eine wichtige Starthilfe für Nachwuchsmusikerinnen und -musiker in Rheinland-Pfalz. Mit einer Dotierung von insgesamt 12.000 Euro bewegt es sich bundesweit innerhalb der Spitzengruppe der Förderprogramme.

Auch die Vermittlung von Engagements, etwa im Rahmen von Veranstaltungen der ZIRP, ihrer Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartner, ist fester Bestandteil des Stipendiums. Auftritte in ganz Rheinland-Pfalz wie bei der Premierenfeier der Nibelungen-Festspiele in Worms, der Verleihung des rheinland-pfälzischen Verdienstordens oder bei SWRlive! in Mainz machen das Jahr als ZIRP-Stipendiat zu einer einzigartigen Erfahrung und einer Zeit, in der für den weiteren beruflichen Werdegang wichtige Kontakte geknüpft werden. Dass sich diese Art der Förderung auszahlt, zeigen erfolgreiche Beispiele wie die beiden Klassikstars Martin Stadtfeld und Erika Geldsetzer, die 1998 selbst ZIRP-Stipendiaten waren.

„Die ZIRP gestaltet Zukunft, auch in der Musik. Diese Zukunft gehört der Jugend – deshalb fördert die ZIRP seit Jahren im Schulterschluss von Wirtschaft, Politik und Kultur herausragende junge Musikerinnen und Musiker durch Jahresstipendien und zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten. Wenn wir diesen exzellenten Talenten dann später bei Konzerten der Villa Musica, in Orchestern des Landes oder auf anderen Podien der Musikwelt wiederbegegnen, schließt sich der Kreis, und die Zukunftsförderung hat die Gegenwart wesentlich bereichert“

Prof. Ervis Gega, Künstlerische Leiterin der Stiftung Villa Musica und Vorsitzende der Jury

Aktuelles

Informationen und Neuigkeiten rund um das Thema Musikstipendium

Pressemitteilung

Junge Pianistin brilliert durch virtuoses Spiel

Pressemitteilung vom 18. November 2025. Mit Hauptstipendiatin Elena Neumann (Klavier) sowie dem Cellisten Relja Mitrović, dem Sänger Maximilian Guss und der Oboistin Viola Weiskopf erhalten herausragende Nachwuchsmusizierende das begehrte Stipendium.

Projekt

Ausschreibung des Musikstipendiums 2026

Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. und die Villa Musica Rheinland-Pfalz vergeben Jahresstipendien an junge rheinland-pfälzische MusikstudentInnen

Pressemitteilung

Viel Klassik im neuen Jahr des ZIRP-Stipendiums

Pressemitteilung vom 18. November 2024. Mit Hauptstipendiat Arne Zeller (Violoncello) sowie dem Klarinettisten Vincent Maximilian Sucheana und dem Hornisten Noah Plum erhalten herausragende Nachwuchsmusizierende das begehrte Stipendium, das mit insgesamt 12.000 Euro dotiert ist.

Projekt

Ausschreibung des Musikstipendiums 2025

Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. und die Villa Musica Rheinland-Pfalz vergeben Jahresstipendien an junge rheinland-pfälzische MusikstudentInnen

Projekt

Ausschreibung des Musikstipendiums 2024

Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. und die Villa Musica Rheinland-Pfalz vergeben Jahresstipendien an junge rheinland-pfälzische MusikstudentInnen

Unsere Stipendiat:innen der letzten Jahre

2026
Elena Neumann (Hauptstipendiatin)

Die 2010 in Trier geborene Pianistin Elena Neumann erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht und wurde mit acht Jahren am Conservatoire de la Ville de Luxembourg aufgenommen.Seit 2025 ist sie Frühstudentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.  Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie zudem in verschiedenen Meisterkursen.

Bereits in jungen Jahren kann Elena auf eine beeindruckende Reihe nationaler und internationaler Auszeichnungen zurückblicken. Erste Preise gewann sie u. a. beim „Bach-Wettbewerb für junge Pianisten“ in Köthen (2019), beim „Internationalen Bitburger Klavierwettbewerb“ (2022) sowie beim „Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb Piano Junior“ in Düsseldorf (2025). Zweite Preise erhielt sie u. a. beim „Steinway Klavierspiel-Wettbewerb“ in Hamburg (2022), beim „Internationalen Klavierwettbewerb für junge Pianisten“ in Kronberg (2023) sowie beim internationalen Klavierwettbewerb „Broumov Key“ in Tschechien (2025). Elena ist mehrfache 1. Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“.

Konzerterfahrung sammelte sie bereits auf renommierten Podien, darunter in der Laeiszhalle Hamburg sowie im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ Zwickau. Solokonzerte gab sie u. a. beim Moselmusikfestival, beim Bonner Robert Schumannfest und beim Euregio Musikfestival. Als gefragte Kammermusikpartnerin konzertierte Elena mit verschiedenen Partnern u. a. im Schloss Libermé (Belgien), im Theater Aachen sowie in Wetzlar. Eine besondere Leidenschaft gilt dem Musizieren mit Orchester. 2024 gab sie ihr Debüt als Solistin mit dem Orchester „Estro Armonico“ in Luxemburg.
 

2026
Relja Mitrović

Relja Mitrović, geboren 2006 in Belgrad, ist derzeit Erstsemesterstudent an der HfMT Köln (Hochschule für Musik und Tanz Köln) unter der Leitung von Professor Andrei Ionita und gilt als einer der vielversprechendsten jungen Cellisten seiner Generation. 

Im Laufe seiner Ausbildung erhielt er höchste Auszeichnungen bei zahlreichen renommierten internationalen Wettbewerben, darunter dem David-Popper-Wettbewerb (Ungarn), dem Antonio-Salieri-Wettbewerb (Italien) und dem Polyhimnia-Festival (Nordmazedonien), sowie bei nahezu allen bedeutenden Wettbewerben in Serbien wie dem Republik-Wettbewerb oder dem Streichwettbewerb in Niš.

Als Solist trat er in renommierten Konzertsälen wie der Kolarac-Stiftung, der Belgrader Philharmonie, der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste, dem Konzerthaus Berlin und der Deutschen Oper Berlin auf und ist für Januar 2026 im Musikverein Wien, Österreich, angekündigt. Sein erstes Orchester-Solokonzert gab er im Alter von neun Jahren mit den Belgrade Strings „Dušan Skovran“ und seither arbeitete er mit verschiedenen Ensembles zusammen. Zu seinen jüngsten bemerkenswerten Auftritten zählen Konzerte im Jahr 2024 in der Belgrader Philharmonie sowie mit den St. George Strings im Parlament der Republik Serbien. Er hat zahlreiche Aufnahmen für das serbische nationale Radio und Fernsehen gemacht. 

 

 

2026
Maximilian Guss

Der in Wiesbaden aufgewachsene Tenor Maximilian Guss (*2003) war schon im frühen Kindesalter vom Singen fasziniert. Seit seinem sechsten Lebensjahr sang er im Wiesbadener Knabenchor. Mit 16 Jahren kam er in den Bachchor Wiesbaden und ist festes Mitglied im Wiesbadener Kammerchor an der Lutherkirche Wiesbaden. In diesen Chören wird er regelmäßig auch als Chorsolist eingesetzt. Außerdem ist er auf der aktuellen Weihnachts-CD (2024) des Kammerchores von St. Michaelis (Hamburg, Lt.: Jörg Endebrock) als Solist zu hören. In der Spielzeit 2024/25 wirkte er als Chortenor in der Produktion von Haydns Schöpfung im Hessischen Staatstheater Wiesbaden unter Leitung von GMD Leo McFall mit.

Seit seiner Gründung 2024 ist er außerdem erster Tenor im A Cappella Vokalensemble Sonova. Als Tenorsolist war Maximilian Guss u.a. im Januar 2024 im „Te Deum“ von Mendelssohn Bartholdy (Wiesbaden), im Dezember 2024 mit BWV 61 „Nun komm, der Heiden Heiland“ und Vivaldis Magnificat RV 610 (Frankfurt am Main) und im November 2025 mit Händels „Messiah“ (Aalen) zu hören. Erste Opernerfahrung konnte der junge Tenor im November 2024 bei der Produktion von Mozarts Zauberflöte der HfM Mainz sammeln, bei der er als Monostatos, Zweiter Priester und Erster Geharnischter im Theater Rüsselsheim zu erleben war. Außerdem wird er im Rhein-Main-Gebiet stetig als Tenorsolist engagiert.

Derzeit studiert Maximilian Guss im Bachelorstudiengang Schulmusik (Hauptfach Trompete, Lutz Mandler) an der Hochschule für Musik Mainz und erhält seinen Gesangsunterricht bei Prof. Andreas Karasiak. 

2026
Viola Weiskopf

Viola Weiskopf, geboren 2006 in Mainz, begann im Alter von 8 Jahren mit dem Oboenspiel und studiert zurzeit Oboe an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Kai Frömbgen.

Sie war sowohl mit dem Klavier als auch mit der Oboe mehrfache Preisträgerin bei Jugend Musiziert auf Regional-, Landes- und Bundesebene und erreichte dort 2023 im Bundeswettbewerb mit zwei Bläserquintetten erste Preise sowie Sonderpreise der Deutschen Stiftung Musikleben und der Hindemith Foundation. 2024 erhielt sie in der Wertung Oboe Solo ebenfalls einen 1. Preis sowie den Hans-Sikorski-Preis der Deutschen Stiftung Musikleben und den Sonderpreis der Reinhard-Lüttmann-Stiftung. Weiterhin ist sie Stipendiatin der Richard-Wagner Stiftung.

Seit 2018 ist Viola Mitglied im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz und seit 2023 im Bundesjugendorchester, mit dem sie u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, dem Concertgebouw Amsterdam, der Berliner Philharmonie und dem Musikverein Wien auftreten konnte. Zusätzliche Erfahrungen konnte sie beim Orchestre Dijon-Bourgogne und bei Meisterkursen u.a. bei Christian Wetzel, Daniela Tessmann und Hélène Devilleneuve sammeln.

Neben dem Oboenstudium studiert sie Physik im Master of Science an der Leibniz-Universität Hannover.

2025
Arne Zeller (Hauptstipendiat)

Der 2006 geborene Arne Zeller begann im Alter von sechs Jahren mit dem Cellospiel und war ab seinem 14. Lebensjahr neben der Schule Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig in der Klasse von Peter Bruns. Nach dem Abitur 2024 studiert er seit Oktober 2024 bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy.

Zusätzliche wertvolle musikalische Impulse erhielt er durch Meisterkurse mit Jens Peter Maintz, Ivan Monighetti, Hans Jørgen Jensen, Gary Hoffmann und Steven Isserlis.

Er gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, u. a. den ersten Preis beim internationalen Cellowettbewerb „Anna Kull“ 2020 (Graz) und den ersten Preis bei der Gustav Mahler Cello Competition 2022 (Prag).  Zudem ist er mehrfacher 1. Bundespreisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“.

Mit 13 Jahren debütierte Arne als Solist mit den Rokokovariationen von Tschaikovsky, es folgten Auftritte u. a. mit der Philharmonie Baden-Baden, dem hr-Sinfonieorchester im Rahmen einer Schultour und dem Universitätsorchester Mainz.  Von 2021-2024 war er Mitglied des internationalen Streichensembles „LGT Young Soloists“ und von 2019 -2023 Mitglied des Bundesjugendorchesters.

2022 und 2024 war er aktives Mitglied bei den Cello Meisterkursen der Kronberg Academy, wo er 2024 auch als „Junior“ für „Chamber Music Connects the World“ ausgewählt wurde. Weitere kammermusikalische Erfahrungen sammelte er bei internationalen Kammermusikkursen, wie der „Geneva String Academy“ in Genf.

Bei Konzerten durfte er gemeinsam mit bekannten musikalischen Persönlichkeiten wie Gidon Kremer, Lawrence Power und Jens Peter Maintz auftreten.

Arne Zeller ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, der Internationalen Musikakademie Lichtenstein und der Studienstiftung des Deutsche Volkes und wird von den „Freunden junger Musiker Mainz/Wiesbaden“ unterstützt. 

2025
Vincent Șucheană

Der 2004 in Mainz geborene Klarinettist Vincent Șucheană begann mit neun Jahren mit dem Klarinettenunterricht an der Clara Schumann Musikschule in Düsseldorf.

Mit 16 wechselte er, zunächst zum Pre-College Cologne als Schüler von Nicolai Pfeffer, danach als Jungstudent, an die Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo er von Prof. Christof Hilger unterrichtet wurde.

Seit dem Wintersemester 22/23 absolviert Vincent sein Bachelor Studium bei Prof. Ralph Manno an der HfMT Köln. Weitere künstlerische Impulse erhielt er u.a. vonProf. Nicola Jürgensen, Prof. Thomas Lindhorst und Prof. Kilian Herold.

Seit 2018 ist er Mitglied der Jungen Bläserphilharmonie NRW. Vier Jahre lang im Bundesjugendorchester aktiv, spielte er u.a. unter der Leitung von Kirill Petrenko und Elias Grandy und durfte in großen Häusern wie im Concertgebouw Amsterdam und der Elbphilharmonie auftreten. 

Als Solist spielte Vincent im Rahmen der Frühlingsspitzen Konzerte mit der Neuen Philharmonie Westfalen unter der Leitung von David Marlow in der Trinitaskirche in Köln sowie mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Cristian Măcelaru in der Kölner Philharmonie.

Als mehrfacher Bundespreisträger bei Jugend Musiziert, gewann er außerdem in 2024 im Lions Musikwettbewerb, Distrikt Rheinland Süd, den dritten Preis. 

2025
Noah Plum

Noah Plum wurde 2002 in Mainz geboren und erhielt 2009 seinen ersten Hornunterricht bei Annette Roos. Es folgten Ausbildungen bei Thomas Swartman und Thomas Bernstein.

Er ist mehrfacher Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und hatte 2017 seine erste Orchestererfahrung im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz, sowie seit 2020 im Bundesjugendorchester.

Seit 2021 studiert Noah Plum Horn an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. Sibylle Mahni. 

Noah Plum ist seit 2023 Mitglied des Schleswig-Holstein Festival Orchesters, sowie der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit 2022 sammelt er seine ersten Berufsorchestererfahrungen in Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, dem DSO Berlin und der Deutschen Oper Berlin. Seit Februar 2024 ist er Mitglied der Akademie des Staatstheaters Nürnberg.

2024
Lylac (A Cappella, Hauptstipendiat)

Die A Cappella Gruppe Lylac gründete sich 2021 und kann bereits auf einige herausragende Erfolge zurückblicken. Die fünf Sängerinnen und Sänger Esther Bathelt, Helen Skobowsky, David Franke, Dominick Wiskoski und Nadja Brezger fanden an der Mainzer Musikhochschule durch ihr gemeinsames Interesse an vokaler Jazzmusik zusammen.

Ganz besonders widmet sich das A Cappella-Ensemble dem Erschaffen von eigenen Kompositionen und Arrangements. Inspiriert wird die Musik durch den Stil von anderen vokalen Gruppen wie der Real Group oder den King’s Singers und durch traditionellen und zeitgenössischen Jazz. Aus all diesen Einflüssen kreiert das Quintett seinen unverkennbaren Klangcharakter.

Die Gruppe profilierte sich in der A Cappella-Szene durch zahlreiche Live-Auftritte und Studioaufnahmen. Beim Internationalen A Cappella Contest 2023 in Leipzig ging Lylac als Preisträger hervor und stand im Austausch mit renommierten internationalen Vokalgruppen wie Accent oder Amacord. Ein wertvolles Highlight des Ensembles war die Teilnahme an der “International A Cappella School 2023” beim namhaften Bariton und ehemaligen King’s Singer Stephen Conolly in England, zu der Lylac persönlich eingeladen wurde.

2024
Daniel Semsichko (Gesang)

Daniel Semsichko ist als Erasmus Student an der Hochschule für Musik in Mainz. Der aus der Ukraine stammende Opernsänger hat bereits in der Grundschule seine Liebe zur Musik entdeckt und sein Talent seit 2010 mehr und mehr professionalisiert.

Nach seinem Schulabschluss begann er ein Studium am Desideriy Yevhenovich Zador Musikcollege und spezialisierte sich auf Operngesang. In Mainz ist er in der Klasse von Andreas Karasiak und hat bereits an mehreren Hochschulkonzerten teilgenommen.

Daniel Semsichko konnte durch sein Studium in Mainz bereits vielfältige Erfahrungen, wie den Besuch der Barockgesangsakademie für junge Sängerinnen und Sänger im Jahr 2023, sammeln. Semsichko wirkt zudem an verschiedenen Projekten in Ensembles, Chören oder als Solokünstler mit.

2024
Karlsson Schick (Fagott)

Fagottist Karlsson Schick stammt aus einem Musikerhaushalt und hatte dementsprechend früh Zugang zur Musik. Schon im Alter von sechs Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht, mit dem Fagottspiel begann er im Alter von neun Jahren an der Musikschule Frankenthal.

Seit 2019 ist er festes Mitglied des Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz. Seit dem Wintersemester 2021 ist er bei Prof. Ulrich Hermann an der Musikhochschule Mainz und seit 2022 an der Musikhochschule Köln als Frühstudent eingeschrieben.

Karlsson Schick gewann seit 2017 zahlreiche Wettbewerbe als Solo- sowie Kammermusiker. Unter anderem ging er mehrfach als Sieger des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" hervor, gewann den Kiwanis Wettbewerb und erhielt den Bruno-Herrmann Preis.

2023
Nora Beisel (Hauptstipendiatin, Gesang)

Die 26-jährige Nora Beisel bezeichnet sich selbst als Musikerin und Geschichtenerzählerin. Seit ihrer Kindheit spielt sie auf allen möglichen Instrumenten und singt auf Theaterbühnen - in Kostümen, mit der Gitarre um den Hals oder den Fingern an den Klaviertasten.

Neben klassischem Gesang- und Klavierunterricht, lernte sie auf dem Landesmusikgymnasium in Montabaur den Jazz kennen und lieben. Nach kleineren Reisen begann sie 2019 ein Musikstudium in Köln und ist in verschiedenen Bandbesetzungen und Solo in Deutschland und den Nachbarländern unterwegs.

Mit ihren Geschichten ist sie den Spuren von Dota Kehr und Max Prosa auf den Fersen.

"Egal ob Straßenmusik oder großer Konzertsaal, die Geschichten brauchen nur einen offenen Geist und ein lebendiges Herz."

© Nora Beisel

2023
Clemens Köhler (Saxophon)

Clemens Köhler (Jg. 2002) begann schon im Grundschulalter seine musikalische Ausbildung. Zunächst erhielt er klassischen Klavierunterricht bei Matthias Wöschler, Musikschule Kottner in Steinfeld.

Seit 2013 erlernte er in der Musikschule Kandel bei Sebastian Nagler zuerst Altsoxophon, später wechselte er zum Tenorsaxophon und entdeckte dabei seine Leidenschaft für die Jazzmusik. Sein Vater, selbst Musiklehrer, brachte ihm die Querflöte näher. Er sammelte erste Auftrittserfahrungen in verschiedenen Ensembles der Musikschule und war vor allem in der Karlsruher Jazzszene aktiv.

2020/2021 unterstützte der gebürtige Pfälzer die Brass an Funk Bigband Brühl und die Kons-Bigband Karlsruhe. Seit 2021 ist er Mitglied des Landesjugendjazzorchesters Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Frank Reichert und konnte an spannenden Projekten mit Klaus Graf, Michael Willmow und Nils Wülker teilnehmen. Nach dem Abitur im März 2022 begann er zum Wintersemester 2022/23 mit seinem Studium Bachelor of music Jazz/Pop an der Musikhochschule Köln bei Claudius Valk.

"Saxophon und Jazzmusik, das ist mein Leben, meine Leidenschaft. Leider ist der Jazz in Deutschland immer noch eine Nische. Ich hoffe, dass ich mit meiner Musik und mit meinem Beruf andere ebenso begeistern kann."

© Clemens Köhler

2023
Konrad Waßmann (Posaune)

Im Alter von 13 Jahren erhielt Konrad Waßmann (Jg. 2000) seinen ersten Unterricht an der Posaune. Auf dem Weg zum Musikstudium war er Schüler am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz und dem Dr. Hochs Konservatorium Frankfurt. Zum Wintersemester 2020/21 begann er sein Studium der Orchestermusik an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Prof. Matthias Gromer.

Während der Corona Lockdowns war er in vier ZDF Fernsehgottesdiensten aus der Saalkirche Ingelheim zu hören. Weitere Erfahrungen als Solist sammelt er in Konzerten mit Orgel und Posaune. Als Blechbläser ist neben dem Spielen im Orchester die Kammermusik ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. So ist er auch Mitglied des Blechbläserquintetts MainzlBrass, das er zusammen mit ehemaligen Mitschülern und Freunden aus dem Landes Jugend Orchester gegründet hat.

Neben der Posaune beschäftigt er sich mit der Komposition. 2021 und 2022 gab es zwei Uraufführungen durch die Posaunenwerkstatt Düsseldorf. 2023 steht eine Zusammenarbeit mit dem Jungen Ensemble für Neue Musik RLP/Saar an. Sein Stück „Peace about War“ für Solo Trompete und Ensemble wird im Sendesaal des SR und der Tuchfabrik Trier uraufgeführt.

„Ziel meines Studiums ist es, nicht nur ein guter Posaunist zu sein, sondern ein rundum gebildeter Musiker zu werden."

© Konrad Waßmann

2022
Stipendiat:innen aus 2022
  • Willkür, Jazz Quintett
  • Antonia Busse, Gesang
2021
Stipendiat:innen aus 2021
  • Yuuki Tamai, Gesang
  • Max Scheel, Klarinette
  • Xavier Santos, Flöte
  • Fe Fritschi, Akkordeon und Klavier
  • Eddy Sonnenschein, Schlagzeug
2020
Stipendiat:innen aus 2020
  • Enrico Noel Czmorek, Klavier
  • Morgane Voisin, Violine
2019
Stipendiat:innen aus 2019
  • Rafael Menges, Violoncello
  • Leo Asal, Schlagzeug
  • Xixi und Kai Gabel, Violine und Klavier/Violinen-Duo
2018
Stipendiat:innen aus 2018
  • Marvin Frey, Trompete
  • Karsten Hoffmann, Horn
  • Oliver Léonard, Cello
  • Franz Ferdinand August Rieks, Klavier
2017
Stipendiat:innen aus 2017
  • Julius Gawlik (Saxophon)
  • Juliane Clara Holdenried (Viola)
  • So-Young Park (Sopran)
  • Philipp Schneider (Tuba)
2016
Stipendiat:innen aus 2016
  • Felix Hüttel (Horn)
  • Mio Tamayama (Kontrabass)
  • Anna Overbeck (Musicalgesang)
2015
Stipendiat:innen aus 2015
  • Caroline Trischler (Gesang)
  • Ágnes Langer (Violine)
  • Leonie Klein (Schlagzeug)
  • Julian Bachmann (Violoncello)
2014
Stipendiat:innen aus 2014
  • Heike Schäfer (Kontrabass)
  • Isabelle Müller (Harfe)
  • Lara Weber (Violine)
1997 bis 2013
Stipendiat:innen aus 1997 bis 2013
  • 2013
    • Theo Plath (Fagott)
    • Sandro Hirsch (Trompete)
    • Linda Fischer (Musical Gesang)
  • 2012
    • Max Simon (Violine)
    • Jasmin Hörner (Klassischer Gesang)
    • Sebastian Hennemann (Cello)
  • 2011
    • Lukas Sieber (Cello)
    • Christoph Schneider (Klarinette)
    • Miao Huang (Klavier)
  • 2010
    • Andreas Bongard (Musical-Gesang)
    • Alexander Niehues (Orgel)
  • 2009
    • Blockflötenduo „Discorsi Salottieri“
    • Blechbläserquintett „LJO-Brass“
  • 2008
    • Hannah-Elisabeth Müller (Klassischer Gesang)
    • Franziska Klein (Jazz-Gesang)
    • Paul Hübner (Trompete)
  • 2007
    • Andreas Kubitzki (Schlagzeug)
    • Susanne Lang (Klavier)
    • Ji-Hae Park (Violine)
  • 2006
    • Christian Strauß (Klavier)
    • Frank Riedel (Saxophon)
    • Anna Maria Seul (Harfe)
  • 2005
    • Tonia Solle (Fagott)
    • Eugen Dietrich (Klavier)
    • Anna-Sophie Dauenhauer (Violine)
    • Christine Fraisl (Harfe)
    • Benedict Klöckner (Cello)
  • 2004
    • Jazz-Trio “trillennium”
    • David Schultheiß (Violine)
  • 2003
    • Markus Gabriel Ecseghy (Klavier)
    • Johannes Nies (Klavier)
    • Jazz-Duo Changes
  • 2002
    • Dorothea Maria Marx (Gesang)
    • Anna Koch (Gitarre)
    • Tijana Grujic (Gesang)
    • Katharina Ruf (Klarinette)
  • 2001
    • Frank Thomé (Percussion)
    • Swetlana Meermann (Klavier)
    • Phillip Roy (Violine)
  • 1999/2000
    • Dirk Mommertz (Percussion)
    • Daniel Wehr (Klassischer Gesang)
    • Judith Gennrich (Klavier)
  • 1998
    • Martin Stadtfeld (Klavier)
    • Erika Geldsetzer (Violine)
  • 1997
    • Georg Bugadian (Violine)
    • Verena Krause (Gesang)