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Pressemitteilung

Klimaschutzministerin Katrin Eder: Regionale Energieversorgung hat Schlüsselfunktion bei der Energiewende

Pressemitteilung

Klimaschutzministerin Katrin Eder: Regionale Energieversorgung hat Schlüsselfunktion bei der Energiewende

Bis 2040 soll Rheinland-Pfalz klimaneutral werden. Viele Unternehmen haben klare Zielhorizonte und Strategien, um zur Dekarbonisierung, zu Umwelt- und Klimaschutz beizutragen. Auch das Ziel, die Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft nachhaltig zu sichern, führt zu mehr Dynamik in technologischen Entwicklungen und Lösungen im Bereich der Energieversorgung. Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) widmet diesem wichtigen Zukunftsthema eine ganze Veranstaltungsreihe der Unternehmensgespräche ‚Klimaschutz und starke Wirtschaft‘, die seit Juli 2022 erfolgreich laufen.

Partner der „Unternehmensgespräche“ der ZIRP ist der Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier, welcher aktuell im weltweiten Nachhaltigkeitsranking ‚UI GreenMetric-Ranking‘ von über 1000 teilnehmenden Hochschulen Platz 3 erreichte.

Im siebten Unternehmensgespräch mit dem Titel ‚Re-Regional – Nähe schafft Sicherheit‘ dreht sich alles um die regionale Energiewende, hin zu den erneuerbaren Energien. Nach einer Begrüßung der rund 100 Gäste durch Carsten Bovenschen, CEO der JUWI-Gruppe, und Dr. Christiane Liesenfeld, Geschäftsführerin der ZIRP, machte Klimaschutzministerin Katrin Eder in ihrem Impuls deutlich: „Wir sind in Rheinland-Pfalz auf einem guten Weg bei den erneuerbaren Energien. Die Ausbaugeschwindigkeit bei Solarenergie nimmt deutlich zu; auch bei der Windenergie gibt es erkennbare Anzeichen für eine Trendwende. Die Investitionsprogramme der Landesregierung KIPKI und KKP werden diese Entwicklung weiter unterstützen. Herausforderungen, wie den Erhalt der hohen Akzeptanz für den Ausbau der Erneuerbaren Energien oder auch den Fachkräftemangel, werden wir dabei im Blick behalten.“

Wie erneuerbare Energien im Zusammenspiel mit regionaler Wertschöpfung einen maximalen Beitrag zur Energiewende leisten können, zeigte Professor Henrik te Heesen, Vizepräsident für Forschung der Hochschule Trier und Direktor des Instituts für Betriebs- und Technologiemanagement am Umwelt-Campus Birkenfeld. Er machte deutlich, welche Aspekte auf dem Weg zur vollständigen Energiewende berücksichtigt werden müssen.

„Die Energiewende hat in Rheinland-Pfalz, insbesondere im Bereich Photovoltaik, an Tempo aufgenommen. Zwar ist es noch ein weiter Weg, um die klimaneutrale Energieversorgung bis 2040 in allen drei Sektoren Strom, Wärme und Transport sicherzustellen, aber sowohl die technischen als auch die ökonomischen Voraussetzungen für die erfolgreiche Erreichung der Klimaschutzziele sind vorhanden. Jetzt gilt es, die positive Entwicklung weiterzutreiben und die Energiewende im Land umzusetzen.“

Carsten Bovenschen zeigte anhand der Aktivitäten des 1996 in Rheinland-Pfalz gegründeten Unternehmens JUWI, wie erfolgreiche Projekte der Wind- und Solarenergie zur regionalen Wertschöpfung beitragen können. Kommunale Einnahmen, Kooperationen mit regionalen Energieversorgern oder auch die günstige und saubere regionale Stromversorgung von Unternehmen sind Beispiele, mit denen JUWI als Vorreiter für erneuerbare Energien seit fast 30 Jahren lokalen Mehrwert und damit auch Akzeptanz schafft. Anhand zweier aktuell von JUWI errichteter Windparks in Rheinland-Pfalz machte Bovenschen beispielhaft die positiven Effekte des Ausbaus erneuerbarer Energien für Unternehmen, Kommunen und Verbraucher deutlich. „Am beschleunigten Ausbau der Wind- und Solarenergie führt kein Weg vorbei. Es ist gut, dass wir bundesweit nun wieder deutlich mehr Tempo aufgenommen haben. Diese Ausbaugeschwindigkeit müssen wir beibehalten und mancherorts auch noch erhöhen“, so/zudem erwartet Bovenschen weitere positive Impulse aus der Bundes- und Landespolitik bei den Themen Flächenausweisungen und Genehmigungsverfahren.

Im Anschluss an die Veranstaltung hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich einer Führung durch den schon vor 15 Jahren mit höchster Nachhaltigkeit errichteten Hauptsitz der JUWI-Gruppe anzuschließen. Was ein moderner und attraktiver Arbeitgeber im Bereich der erneuerbaren Energien den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet und wie Projekte offen und kooperativ umgesetzt werden, haben sich mehr als 50 Teilnehmende zeigen lassen. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Reihe finden Sie hier.