ZEHN.MINUTEN Ausgabe 06 | 2026: Unternehmensgespräche – Familienunternehmen in Rheinland-Pfalz zum Thema „Nachhaltigkeit“
Nachhaltigkeit gilt in vielen Familienunternehmen als fester Bestandteil des unternehmerischen Selbstverständnisses. Sie denken langfristig, investieren mit Blick auf kommende Generationen und sind häufig eng mit ihrer Region verbunden. Doch wie belastbar ist dieses Selbstbild – und was braucht es, damit Familienunternehmen auch unter schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen nachhaltig und zukunftsfähig bleiben?
Welche Rolle spielen langfristige Investitionen, gelingende Unternehmensnachfolge und verlässliche politische Rahmenbedingungen? Wie können Unternehmen zugleich ökologische Verantwortung übernehmen, Wertschöpfung sichern und dem Fachkräftemangel begegnen? Beim dritten „Unternehmensgespräch“ der ZIRP-Reihe „Familienunternehmen in Rheinland-Pfalz“ bei der SCHOENERGIE GmbH in Föhren diskutierten Prof. Dr. Nadine Kammerlander von der WHU – Otto Beisheim School of Management, Larissa Kuntz, Geschäftsführerin der elka Holzwerke GmbH, und Gerd Schöller, Geschäftsführer der SCHOENERGIE GmbH, über Chancen und Grenzen nachhaltigen Unternehmertums.
Dabei wurde deutlich: Die langfristige Orientierung von Familienunternehmen kann ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sein. Voraussetzung sind jedoch eine frühzeitig geplante Nachfolge, tragfähige Governance-Strukturen und die Bereitschaft, Veränderungen aktiv zu gestalten. Beispiele aus der Energie- und Holzbranche zeigen zugleich, dass Zukunftsinvestitionen Mut und unternehmerisches Risiko erfordern – und auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen sind.
Die neue Ausgabe der ZEHN.MINUTEN bündelt die zentralen Perspektiven und Impulse des Unternehmensgesprächs und zeigt, warum nachhaltiges Unternehmertum weit über ökologische Fragen hinausgeht: Es verbindet langfristiges Denken, Innovationsbereitschaft, regionale Wertschöpfung und die Verantwortung für die nächste Generation.
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