Koblenz soll einen Maker-Space bekommen, damit junge Menschen die Faszination von Technik konkret erleben können. Dies war Ergebnis des Workshops zur MINT-Region Koblenz.

Seit November 2018 geht es in der Stadt darum, MINT in der Bildung und bei den Bürgerinnen und Bürgern noch stärker zu verankern. Es zeigte sich: In Koblenz gibt es schon eine hervorragende Basis für MINT. Das Thema der Stunde ist die Vernetzung der vielen Einrichtungen und Persönlichkeiten in der Region.

„Die Auszeichnung als MINT-Region durch das Land wird die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Koblenz nachhaltig prägen“, betonte PD Dr. Margit Theis-Scholz, Kultur- und Bildungsdezernentin der Stadt Koblenz, beim Auftakt des Workshops, zu dem rund 40 Akteure aus dem MINT-Bereich in das ISSO-Institut gekommen waren.

Gemeinsam haben Stadt, Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP), die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und die MINT-Geschäftsstelle Rheinland-Pfalz zum Austausch und zur gemeinsamen Ideen-Entwicklung eingeladen. Das erklärte Ziel: „Wir wollen unsere bisherigen Strukturen in den zahlreichen Bildungsstätten und Initiativen im Bereich MINT weiterentwickeln und sichtbarer machen“, so die Kultur- und Bildungsdezernentin.

„MINT ist Bildungsinhalt von der Kita bis zur Hochschule und Wissen fürs Leben. Denn Kompetenzen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik werden in nahezu allen Berufsfeldern wichtig“, betonte Heike Arend, Geschäftsführerin der ZIRP. Deshalb begrüßte sie das konkrete Ergebnis des Workshops, in Koblenz einen Ort zum Mitmachen und Erleben zu schaffen.

Ideen, wie die MINT-Region gelingen kann, holten sich die Organisatoren bei der MINT-Region Trier und aus Baden-Württemberg. Dr. Caroline Thielen-Reffgen, Kommunales Bildungsmanagement der Stadtverwaltung Trier, und Karin Endres, Geschäftsführende Schulleiterin Bad Mergentheim und Schulleiterin der Lorenz-Fries-Schule Bad Mergentheim, berichteten von ihren Erfahrungen als etablierte MINT-Regionen. Beide plädierten dafür, zunächst den Ist-Stand in der Region zu analysieren, um daraus ein Leitbild zu entwickeln.

„Das große Engagement der verschiedenen Akteure aus Wissenschaft, Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft zeigt, wie ernst es der Stadt mit ihrer MINT-Region ist“, hob Professor Michael Hölscher, Lehrstuhl für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement der Universität Speyer, hervor.

Foto: Teilnehmer*innen des Workshops von ZIRP und Universität Speyer
© ZIRP/Universität Speyer

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