Wie arbeiten Kultur und Tourismus in Rheinland-Pfalz zusammen? In einer Online-Umfrage und Gesprächen mit Touristikern und Kulturschaffenden hat die ZIRP diese Frage gestellt. Erfahren Sie mehr in der neuen Ausgabe "ZIRPkompakt".

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Hintergrund

Den Anstoß zur Beschäftigung mit dem Thema „Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus“ gab ein Workshop mit Touristikern und Kulturschaffenden in Worms anlässlich des Reformationsjubiläums. In den Diskussionen wurde deutlich: Kultur und Tourismus werden von den Akteuren selbst oftmals als getrennte Bereiche wahrgenommen, Synergieeffekte bleiben ungenutzt, Angebote werden getrennt vermarktet.

In ausführlichen Einzelgesprächen und in einer großangelegten Online-Befragung haben wir im Sinne einer „Bestandsaufnahme“ Touristiker und Kulturverantwortliche gefragt, wie es um Kommunikation und Zusammenarbeit aktuell steht und wo möglicherweise ungenutzte Potenziale liegen.

Auf dem Weg zur Tourismusstrategie 2025 und auch für die 2017 eingesetzte Enquete-Kommission „Wirtschafts- und Standortfaktor Tourismus in Rheinland-Pfalz“ möchten wir mit der neuen Ausgabe des ZIRPkompakt einen Diskussionsbeitrag liefern, zur Reflexion über den Status quo anregen und Impulse geben für die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus in der Zukunft.

Expertengespräche und Online-Befragung

Um mehr über die Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus in Rheinland-Pfalz zu erfahren, haben wir im Sommer 2017 in ausführlichen Interviews mit Verantwortlichen im Wirtschafts- und Kultusministerium, der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE), des Kultursommers Rheinland-Pfalz, des Mosel-Musik-Festivals, des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) sowie der Regionalagenturen Naheland, Rheinhessen und Eifel über den Status quo sowie über Bedarfe und Wünsche für die Zukunft gesprochen.

Aussagen und Themen aus den qualitativen Interviews wurden in einer quantitativen Online-Umfrage aufgegriffen, an der von Juli bis September 2017 insgesamt 257 Personen aus ganz Rheinland-Pfalz teilgenommen haben. Davon ordneten sich 42 Prozent der Tourismusbranche und 36 Prozent der Kulturbranche zu. Die übrigen 22 Prozent sind in Verwaltungs- und Bildungseinrichtungen sowie Wirtschaftsunternehmen beschäftigt. Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Umfrage arbeiten in eher kleinen Organisationen mit bis zu zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Großteil der Fragen richtete sich explizit an die Gruppen Touristiker und Kulturschaffende.

Die vorgestellten Ergebnisse lassen Trends erkennen und geben gute Einblicke in die aktuelle Situation und Bedarfe. Sie bilden jedoch nicht die Meinung aller Beschäftigten der Kultur- und Tourismusbranche in Rheinland-Pfalz ab, sondern spiegeln einzig die Ansichten derjenigen wider, die sich an der Umfrage freiwillig beteiligt haben.

Grafiken aus der aktuellen Ausgabe finden Sie hier zur Schnellansicht:

 

 

 

 

 

 

 

Anerkannt als gutes Beispiel: Worms

Nibelungen, Jüdisches Worms, Luther, Dom, Wein – in Worms ist Kultur zuhause. Im Zuge der Expertengespräche zeichnete sich die Stadt als gutes Beispiel für die Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus ab. Wir haben mit den Verantwortlichen
vor Ort gesprochen: mit Volker Gallé, Kulturkoordinator der Stadt Worms, Sascha Kaiser, Geschäftsführer der Kultur und Veranstaltungs GmbH sowie der Nibelungenfestspiele gGmbH, Bernd Leitner und Sandra Kirchner-Spies, Leitung der Tourist Information Worms. Es zeigte sich: Oberste Priorität hat in Worms der regelmäßige Austausch.

Lesen Sie hier das komplette Interview.

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