Neuer ZIRP-Vorstand bildet die Vielfalt von Rheinland-Pfalz ab

Margret Suckale, Mitglied im Vorstand der BASF SE, ist erneut zur Vorsitzenden der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. gewählt worden. Ministerpräsidentin Malu Dreyer wird weiterhin Stellvertretende Vorsitzende sein. Dies ist das Ergebnis der Wahl des Vorstands auf der Mitgliederversammlung der ZIRP in der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Mainz. Auch Wirtschaftsministerin Eveline Lemke gehört weiterhin dem Vorstand der ZIRP an.

Die weiteren auf zwei Jahre gewählten Vorstandsmitglieder sind: René Chassein (Vorstandsmitglied der Pfalzwerke AG), Ulrich Dexheimer (Sprecher des Vorstands der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)), Frank Dupré (Präsident des Baugewerbeverbandes Rheinland-Pfalz e.V.), Prof. Dr. Roland Euler (Prodekan des Fachbereichs 3, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Peter Hähner (Vorstand der LBBW Rheinland-Pfalz Bank), Prof. Alexander Hülshoff (Künstlerischer Leiter der Villa Musica), Uwe Laue (Vorstandsvorsitzender der Debeka Versicherungsgruppe), Brigitte Mannert (Präsidentin der Handwerkskammer der Pfalz), Stefan Rinn (Vorsitzender der Geschäftsführung der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG), Prof. Dr. Markus Rudolf (Rektor der WHU – Otto Beisheim School of Management), Christian Schad (Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz), Dr. Simone Schelberg (Landessenderdirektorin des SWR), Heidrun Schulz (Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit), Dr. Josef Staub (Geschäftsführer der Jos. Schneider Optische Werke GmbH), Dr. Werner Wolf (Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe GmbH).

„Mit den neu gewählten Vorstandsmitgliedern können wir die Vielfalt von Rheinland-Pfalz im ZIRP-Vorstand hervorragend abbilden“ kommentierte Margret Suckale das Wahlergebnis. Die unterschiedlichen Kompetenzen werden in der Projektarbeit der ZIRP sehr hilfreich sein.

Der neu gewählte ZIRP-Vorstand mit Nobelpreisträger und Gastredner Prof. Dr. Stefan Hell

v.l.n.r.: Prof. Dr. Roland Euler (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Ulrich Dexheimer (Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)), Frank Dupré (Baugewerbeverband Rheinland-Pfalz e.V.), Prof. Dr. Markus Rudolf (WHU – Otto Beisheim School of Management), Dr. Josef Staub (Jos. Schneider Optische Werke GmbH), Dr. Simone Schelberg (SWR), Margret Suckale (BASF SE), Prof. Dr. Stefan Hell (Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie), Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, Brigitte Mannert (Arge der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz), Heidrun Schulz (Bundesagentur für Arbeit), Peter Hähner (LBBW Rheinland-Pfalz Bank), Heike Arend (Geschäftsführerin der ZIRP), René Chassein (Pfalzwerke AG)

Die Mitglieder der ZIRP konnten sich in der Versammlung mit Professor Stefan Hell, Chemie-Nobelpreisträger 2014, über einen hochkarätigen Gast freuen. Er schilderte seinen Weg von der Kindheit in Rumänien, die Schulzeit in Ludwigshafen, das Studium in Heidelberg, Forschungsarbeiten in Finnland bis zum Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen, wo er heute Direktor ist. Mit dem Nobelpreis wurde Stefan Hell für die Entwicklung hochauflösender Fluoreszenz-Mikroskopie ausgezeichnet. Es gelang ihm, die bisherige Auflösungsgrenze optischer Mikroskope radikal zu unterlaufen – ein Durchbruch, der neue wegweisende Erkenntnisse in der biologischen und medizinischen Forschung ermöglicht. Die von ihm konzipierten Lichtmikroskope gewähren z.B. Einblick in lebende Körperzellen. Seit 1994 hat ihn diese Idee beschäftigt. Der Nobelpreisträger betonte, wie wichtig die Forschungsumgebung für bahnbrechende Errungenschaften ist, und machte deutlich, dass Grundlagenforschung auch die Basis für wirtschaftliche Entwicklung ist. „Eine Idee, die der Menschheit dient, kann man verzögern, aber nicht stoppen“, zieht Professor Hell als Fazit aus seiner Arbeit.

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