"Zukunftsmusik" in der Neuen Synagoge Mainz: Die ZIRP-Stipendiaten 2016 haben sich vorgestellt

Im eindrucksvollen Ambiente der Neuen Synagoge Mainz haben sich die diesjährigen Musikstipendiaten der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e. V. gestern mit dem Konzert „Zukunftsmusik“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit ihrem Können begeisterten Kontrabassistin Mio Tamayama, Musicalsängerin Anna Overbeck und Hornist Felix Hüttel die rund 120 Konzertbesucher in der Mainzer Neustadt.

Die diesjährigen ZIRP-Stipendiaten (v.l.n.r.): Felix Hüttel, Anna Overbeck und Mio Tamayama mit Heike Arend und Prof. Alexander Hülshoff.

Bevor Felix Hüttel mit der Sonate für Horn und Klavier op. 24 von Trygve Madsen den musikalischen Auftakt machte, stellte Professor Alexander Hülshoff, Künstlerischer Leiter der Villa Musica Rheinland-Pfalz, die drei jungen Musiker vor. Er begleitet sie bereits seit dem Probespiel im November vergangenen Jahres, wo er den Vorsitz der Jury innehatte. „Auf Konzerten wie diesem machen junge Musiker ihre entscheidenden Schritte auf dem Weg zur Professionalität. Deshalb ist das Konzert ein wichtiger Teil des ZIRP-Musikstipendiums“, freute sich Professor Alexander Hülshoff.

Nachdem Felix Hüttel die Zuhörer mit unerwartet zarten Hornklängen in seinen Bann gezogen hatte, betrat Anna Overbeck stimmgewaltig die Bühne. Mit Musicalklassikern wie I got rhythm von George Gershwin riss sie das Publikum mit. Den Schlussakkord setzte Mio Tamayama. Professor Hülshoff hatte bereits angekündigt, die zierliche Japanerin spiele auf dem Kontrabass wie auf einer Geige. Von dieser faszinierenden Leichtigkeit konnten sich die Konzertbesucher unter anderem während des Stücks Fantasia On „La Sonnambla“ von Giovanni Bottesini selbst überzeugen. Nachdem Heike Arend, Geschäftsführerin der ZIRP, in ihrem Schlusswort der Jüdischen Gemeinde für ihre Gastfreundschaft gedankt und den besonderen Ort gewürdigt hatte, bat sie die Stipendiaten für einen Schlussapplaus nochmals auf die Bühne. Die folgenden Standing Ovations dürften nicht die letzten in der Karriere der jungen Stipendiaten gewesen sein.

Seit 1997 fördert die ZIRP in Kooperation mit der Landesstiftung Villa Musica junge Musiker aus Rheinland-Pfalz auf ihrem Weg zur Professionalität. Unter den bisherigen ZIRP-Stipendiaten sind namhafte Musiker wie Martin Stadtfeld und Erika Geldsetzer.

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