Aufgrund der Klimakonferenz in Marokko konnten einige der Vorträge nicht gehalten werden und wurden teilweise auf Donnerstag vorverlegt. Somit hatten wir den ganzen Vormittag für uns. Wir entschieden uns an den Strand zu gehen. Wir sahen an diesem Freitag sehr viele Leute, die wegen des hohen Wellengangs surften. Mittags sind wir dann in die Innenstadt gegangen, da es an diesem Tag in Tel Aviv noch diverse Märkte zu besuchen gab. @Gewürzstand auf einem Markt in Tel AvivGenerell konnten wir feststellen, dass an den drei Tagen, die wir in Tel Aviv verbrachten, sehr viele sportbegeisterte Menschen unterwegs waren. An der Strandpromenade waren diverse Hundebesitzer, Radfahrer, Jogger oder sonstige Leute, die in irgendeiner Form Sport trieben. Die Möglichkeiten in Tel Aviv sind geradezu ideal, da viele Trainingsgeräte kostenfrei für jeden zur Verfügung stehen. Ob direkt in der Innenstadt, in Parks oder sogar direkt am Strand: die Auswahl ist hervorragend. Das Fahrrad-Ausleihsystem scheint auch gut ausgebaut zu sein. Leider hatten wir keine Zeit die E-Bikes zu testen. Während unseres Aufenthaltes konnten wir sehr viele Radfahrer in fast allen Gebieten der Stadt sehen. Besonders auffällig waren die kleinen Elektrofahrräder, die auch ohne treten der Pedale fuhren und die kleinen E-Roller. Der Ausbau der Radwege ist erstklassig, da es für beide Richtungen eine separate Fahrbahn gibt, die ausreichend breit und eben ist.Fahrrad-Sharing in Tel Aviv

So nun endet morgen früh unsere wunderbare Reise, wo sie angefangen hat, in Tel Aviv. Eine Stadt, die sich komplett anders anfühlt, als die Städte, die wir zuvor erleben durften. Man hat oft das Gefühl, dass man sich gerade im San Francisco oder Miami des Nahen Osten befindet. Es waren kaum Leute zu sehen, die mit einer „Kippa“ herumliefen, Frauen mit Kopftüchern sahen wir lediglich bei unserem gemeinsamen Abschluss essen in „Jaffa“, einem eher arabisch geprägten Stadtteil mit einigen arabischen Juden. Es war eine Reise, die so sehr von extremen und diversen Gegensätzen geprägt war.

Israel und Palästina sind sehr beeindruckende Länder, die wir auf eine andere Art kennen lernen durften. Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir all unsere Erlebnisse dort reflektiert haben und unsere Freunde und Familien müssen sich noch viele Geschichten von unseren Erlebnissen anhören. Es war für uns ein einzigartiges Erlebnis und wir wollen diese Erfahrung nicht missen. Dafür sind wir der ZIRP-Stiftung äußerst dankbar, dass sie uns die Chance ermöglichte an dieser Reise teilzunehmen. Auch möchten wir der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz unseren Dank aussprechen, für eine super organisierte Studienfahrt.

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