In ihrer neuen Publikation zeigt die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. das kulturelle Zukunftsbild der Regionen in Rheinland-Pfalz und ihren Weg zu Kulturregionen auf: Die Publikation „Geschichten für die Zukunft. Kulturregionen in Rheinland-Pfalz“ bildet den Abschluss eines über zweijährigen Projektes, das die ZIRP, die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz (EA) und die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) gemeinsam durchgeführt haben.

Ihr Ziel war, Regionen in Rheinland-Pfalz bei der Profilierung über kulturelle Prägungen, Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale zu unterstützen und einen Beitrag zu leisten zur Inwertsetzung für Tourismus, Wohn- und Lebensqualität sowie Standortentwicklung.

Dr. Heike Otto, Generaldirektorin der GDKE, sieht in den Ergebnissen des Projektes wichtige Anregungen für die nachhaltige Entwicklung von Kulturregionen, die für das Land – auch touristisch – eine große Chance bilden: „Die Fülle an kulturellen Angeboten zeichnet Rheinland-Pfalz gegenüber anderen Bundesländern aus. In keinem anderen Land trifft man auf eine höhere Dichte an kulturellen Stätten. Neben manifesten Zeugnissen sind auch immaterielle Kulturgüter wichtiger Bezug für die kulturelle Verortung. Beides ist ein enormer Schatz, um die rheinland-pfälzischen Regionen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Gäste einzigartig zu machen.“

Die Bedeutung von Kultur als Standortfaktor unterstreicht Rainer Zeimentz, Vorstand der EA: „Regionale kulturelle Profile können einen Beitrag zur Standortentwicklung leisten, die touristische Attraktivität erhöhen und einen Identifikations- und Orientierungsrahmen für Einwohnerinnen und Einwohner bieten.“

Heike Arend, Geschäftsführerin der ZIRP, betont: „Wir erhoffen uns, dass die Regionen in Rheinland-Pfalz durch die Publikation und die ganz praktischen Beispiele und Hinweise inspiriert werden, ihren Weg zur Kulturregion weiterzugehen. In der Nach-Corona-Zeit kann dies ein geeignetes Vorhaben sein, um Kulturschaffende, Touristiker, Wirtschaft und Gesellschaft in einem gemeinsamen Zukunftsprojekt zu versammeln.“

Auf über 130 Seiten widmen sich Expertinnen und Experten den Themenschwerpunkten Profil und Narrativ, regionale Vernetzung und Organisation, Finanzierung und Förderung regionaler Kultur, Kultur als Bewegerin sowie den beiden ausgewählten Modellregionen: Oberes Mittelreintal und Rheinhessen. Die Ergebnisse aus den Workshops und Fachtagungen der vergangenen Jahre werden aufgegriffen und anschaulich präsentiert. Auf dem Weg zur Kulturregion begleitet sie eine Checkliste mit wichtigen Merkmalen, Besonderheiten und Werkzeugen. Zudem erwarten sie geballtes Wissen und gute Beispiele aus Rheinland-Pfalz.

Die Publikation ist über die Dokumentation des Projektgeschehens hinaus als Handreichung zu verstehen. Mit ihr sollen Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Kultur Impulse gegeben werden, wie sich Regionen aus eigener Kraft auf den Weg zu einer Kulturregion machen und wie bereits begonnene Prozesse weitergeführt werden können.

Die neue ZIRP-Publikation „Geschichten für die Zukunft. Kulturregionen in Rheinland-Pfalz“ steht zum Download unter www.zirp.de bereit und kann als Printexemplar über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden.

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