Infrastruktur für Wissen und Wirtschaft - Cluster in Rheinland-Pfalz

Clusterstrukturen

Im Zuge der Globalisierung und der damit einhergehenden Verstärkung des Wettbewerbs zwischen Unternehmen und Forschungsanstalten, ist es gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) außerordentlich wichtig, sich nicht alleine auf dem Markt behaupten zu müssen. Kooperationen und ein gemeinsames Agieren auf Zielmärkten gewinnen im Zuge stetig steigender F&E-Kosten sowie einem erschwerten Zugang zu technologischem Wissen, immer kürzer werdenden Innovationszyklen und zunehmender Spezialisierung einzelner Unternehmen an extremer Wichtigkeit.

Eine Form die genannten Hindernisse erfolgreich zu überwinden ist die Ausbildung von Clustern. Dabei handelt es sich um geographisch konzentrierte Organisationseinheiten wie zum Beispiel Unternehmen, F&E-Institutionen, Bildungseinrichtungen, Dienstleister, Zulieferer, Kammern, Verbände etc., die sich entlang einer spezifischen Wertschöpfungskette gruppieren und einen gemeinsamen Absatzmarkt bedienen. Charakteristisch für die Situation im Cluster ist die neben der Kooperation bestehende Konkurrenz: in ausgewählten Teilbereichen wie beispielsweise der Forschung und Entwicklung findet eine gezielte Zusammenarbeit statt, durch die dauerhaft Kosten gesenkt und Synergieeffekte genutzt werden können. Die dennoch aufrecht erhaltene Konkurrenz zwischen den Akteuren fördert die Produktivität und treibt die Entwicklung von Innovationen maßgeblich an.

Da sich auch in Rheinland-Pfalz diverse Clusterstrukturen und Potenziale ausmachen lassen, nimmt sich die ZIRP im Rahmen ihres Projekts Zukunftsradar 2030 dieser Thematik an. Übergeordnetes Ziel dabei ist, die wirtschaftspolitische Diskussion bei der Identifikation von Bereichen zu unterstützen, in denen sich künftig Chancen und Herausforderungen, Aufgaben und Potenziale für die Clusterbildung auftun und entwickeln können.

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