Projekte mit Zukunft

Teaser jugend macht

Fotoausstellung

Die Ausstellung "jugend macht – Projekte mit Zukunft" zeigt, wie vielfältig und ideenreich sich Kinder und Jugendliche für die Gemeinschaft und für ihre eigene Zukunft engagieren.

Kinder und Jugendliche setzen eigene Akzente in allen Bereichen: Soziales, Politik, Umwelt, Sport und Kultur. "jugend macht – Projekte mit Zukunft" strebt mehr Anerkennung und Förderung für diese neuen Gestaltungsansätze von Zukunft an. Die Ausstellung möchte aufzeigen, wie wichtig die Einbindung von Kindern und Jugendlichen für unsere Gesellschaft ist. Des Weiteren sollen Jugendliche und Jugendbetreuer Anregungen für eigene Projekte finden.

Die Wanderausstellung stellt die ganze Bandbreite jugendlichen Engagements von Einsätzen für Natur- und Kulturdenkmäler über generationenübergreifende Aktivitäten bis hin zu künstlerischen Ausdrucksformen vor. "Voll dahinter stehen und sich auch immer reinhängen", formulierte es ein Jugendlicher. In diesem Sinne stehen die zwölf porträtierten Jugendinitiativen für die 99 beeindruckenden Projekte aus allen Landesteilen, die sich im Sommer 2006 um den Preis "Zukunftsradar2030 – Jugend gestaltet Zukunft" beworben hatten.

"jugend macht – Projekte mit Zukunft" wurde als Fotoausstellung von angehenden Graphikdesignern der Fachhochschule Mainz, unter der Leitung von Professor Stefan Enders, realisiert.

Ungezogen, unmotiviert, ideenlos und faul? Von wegen, die Fotoausstellung "jugend macht" zeigt, wie viel Verantwortungsbewusstsein, Engagement und Ideenreichtum in den Kindern und Jugendlichen von heute steckt. Die Bilder der Ausstellung portraitieren die Teilnehmergruppen und ihr Engagement in den von ihnen gewählten Bereichen.

 

Einblicke in die Ausstellung

 

Coffee BagsCoffee Bags

Recycling trifft Haute Couture

Einwegverpackungen können mehr sein als bloße Hülle und Transportschutz, Werbeträger und Müll. Den Mehrwert von Produktverpackungen verdeutlicht das Recyclingprojekt "Coffee Bags". Aus entleerten Kaffeetüten stellt die Schülerfirma "Burgfeld SCHULMANUFAKTUR" nützliche, umweltschonende und optisch ansprechende Einkaufstaschen her.
Unter Leitung von Lehrerin Monika Hoff setzen Schülerinnen und Schüler alle Arbeitschritte um, von der Materialbeschaffung über die Verarbeitung bis zum Produktvertrieb. Was im Jahr 2006 als sechswöchiges Projekt an der Burgfeldschule in Speyer begonnen hatte, ist heute eine Arbeitsgemeinschaft im schuleigenen Fachbereich Arbeitslehre. Die Nachfrage nach den Coffee Bags nimmt kein Ende. Die wasserdichten Taschen finden reißenden Absatz weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus.
Trotz Bestelllisten und Wartezeiten nehmen sich die Jugendlichen auch die Zeit für bunte Haute Couture-Kreationen der besonderen Art.
Die umweltfreundliche und kreative Geschäftsidee wurde mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Das Preisgeld investierten die Jugendlichen in den Förderverein ihrer Schule und damit in neue zukunftsweisende Projekte.

 

Helfende Hände Helfende Hände

Helfende Hände – Mit offenen Augen durch die Welt

Die "Helfenden Hände", das sind Kinder und Jugendliche im Berliner Viertel in Mainz. Was im Jahr 1999 als Einkaufsservice für ältere Menschen startete, hat sich heute zu einem vielseitigen Freiwilligenprojekt für Neun- bis Achtzehnjährige entwickelt.
Treffpunkt ist das Jugendhaus "Bunte Hütte", dessen Bau durch das Engagement der Wohnbau Mainz möglich wurde. Je 15 bis 20 Kinder arbeiten selbständig in Gruppen, betreut durch die Projektleiterinnen Monika Sidiropoulos und Silvia Wendel.
Tanzvorführungen werden einstudiert, Einkäufe für hilfsbedürftige Nachbarn übernommen. Es gibt sogar eine tägliche Hausaufgabenbetreuung. Als "Grüne Gruppe" setzten sich die Jugendlichen für eine saubere Umwelt ein und halten in der Putzgruppe die Projekträume der "Bunten Hütte" sauber.
Frei nach dem Motto "Miteinander, füreinander" lernen die Teilnehmer mit offenen Augen durch das Leben zu gehen und Verantwortung zu übernehmen. Bereits im Gründungsjahr erhielt das Projekt den ersten Preis der Stadt Mainz für vorbildliche und ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit. Die "Helfenden Hände" sind ein Vorbild für alle, die sich in der Gesellschaft engagieren möchten.

 

Radio1AhrRadio1Ahr

Radio 1 Ahr

Im Rahmen eines Jugend-Hearings in Bad Neuenahr-Ahrweiler entstand 2005 die Idee, einen Radiosender zu gründen. Die Jugendlichen, die sich anfangs kaum kannten, hat sich mit viel Elan und Ausdauer von verschiedenen Stellen das nötige Geld und Know-How, Ausrüstung und Räumlichkeiten besorgt, um das Projekt zu verwirklichen.
Mittlerweile sind sie zu einer richtig professionellen Redaktion zusammengewachsen, und seit 2007 jeden Mittwochabend über www.radio-1ahr.de auf Sendung. Das Programm besteht aus lokalpolitischen Themen, Veranstaltungstipps und -Reports, speziellen Jugendthemen und Musik.
Die Arbeit beim Jugendradio ist schon fast ein Fulltime-Job – auch wenn nur eine Stunde pro Woche gesendet wird. Dienstags ist Redaktionssitzung. Hier wird beschlossen, wer welchen Part übernimmt. damit sich jeder in verschiedenen Tätigkeitsfeldern erproben kann, wechseln wir die Rollen: Als Moderator, Redakteur, Chef vom Dienst, Intendant, Techniker etc. Immer dienstags ist Redaktionssitzung. Hier wird beschlossen, wer welchen Part übernimmt und welche Beiträge für die nächste Sendung ins Programm genommen werden.

 

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