Beim Auftaktworkshop des Projekts „Stadt in Bewegung – smart, mobil, nachhaltig“ der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e. V. am 16. März 2021 standen Konzepte zur intelligenten und zukunftsfähigen Entwicklung von Städten und Regionen sowie gelungene Beispiele und Erfahrungswerte aus Rheinland-Pfalz im Mittelpunkt.

Impulsbeiträge zur allgemeinen Einordnung der Thematik kamen von Michael Pfefferle vom Digitalverband Bitkom und Gerald Swarat vom Fraunhofer IESE, die Dimensionen und Grundprinzipien smarter Städte und Regionen vorstellten. Einblicke in Modellstädte und -Regionen aus Rheinland-Pfalz gaben Dr. Martin Verlage von der KL.digital GmbH, der die herzlich digitale Stadt Kaiserslautern präsentierte, sowie Amtsleiter Helmut Berscheid und Thomas Hoor von der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, die ihren Weg zur Modellregion aufzeigten.

Auftakt des Projekts „Stadt in Bewegung – smart, mobil, nachhaltig“

In ihrer Begrüßung erläuterte die Geschäftsführerin der ZIRP Heike Arend die Ziele des Projekts: Das Konzept der Smart City soll auf die Bedingungen des Landes Rheinland-Pfalz mit seinen Mittel- und Oberzentren, mit ländlichen Regionen und Stadt-Umland-Beziehungen angepasst und dafür entsprechende Handlungsempfehlungen gegeben werden. In Expertenworkshops werden Schritt für Schritt einzelne Aspekte von Smart City erarbeitet: Smarte Mobilität in Stadt und Land, vernetzte Infrastruktur, Integration von Unternehmen und Industrie. Die Diskussion der Expertinnen und Experten werde begleitet von größeren öffentlichen Veranstaltungen sowie von themenbezogenen Umfragen. Erkenntnisse und Zwischenergebnisse werden öffentlich kommuniziert und zur Diskussion gestellt.

Im Anschluss stellte Victoria Siegismund, Leiterin des ZIRP-Projekts „Technologien der Zukunft & Nachhaltigkeit“, die Ergebnisse der ZIRP-Umfrage "Smart City" vor. Über 500 Personen (n = 508) haben in einem Zeitraum von zwei Wochen an der Online-Befragung teilgenommen. Die Themen Mobilität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz empfanden die Teilnehmenden hierbei als besonders wichtig. Demnach sollen smarte Städte und Regionen vor allem ressourcenschonend und klimafreundlich sein. Die Mehrheit der Befragten erhofften sich hierdurch eine erhöhte Attraktivität öffentlicher Räume sowie eine Verbesserung der Lebensqualität. 77 Prozent der Befragten möchten aktiv in den Entwicklungsprozess einbezogen werden, vor allem in den Bereichen Stadtplanung, Mobilität sowie Bildung und Soziales. Bevorzugt werden dabei vor allem niedrigschwellige Informations- und Partizipationsangebote wie Online-Umfragen und Open-Data-Portale.

Welche Vorteile verbinden Sie mit einer smarten Stadt bzw. Region?

Screenshot Umfrageergebnisse SmartCity 1

Würden Sie als Bewohner:in gerne in den Prozess der smarten Stadtentwicklung bzw. der smarten Region einbezogen werden?

Screenshot Umfrageergebnisse 2 SmartCity Partizipation

Welche Partizipationsmöglichkeiten an der smarten Stadt bzw. Region würden Sie sich wünschen?

 Screenshot Umfrageergebisse 3 SmartCity PartizipationsMöglichkeiten

In welchen Handlungsfeldern der smarten Stadtentwicklung bzw. der smarten Region würden Sie sich gerne einbringen?

Screenshot Umfrageergebnisse 4 SmartCity Handlungsfelder

Im weiteren Projektverlauf geben Expert:innen aus dem ZIRP-Netzwerk Einblicke in urbane und regionale Mobilitätskonzepte der Zukunft sowie in die intelligente Vernetzung von Stadt und Land. Die Mobilität von morgen ist multimodal, umfasst innovative Arbeitstechnologien und ein verändertes Mobilitätsverhalten, auch die Vermeidung von Mobilität zugunsten des Klimaschutzes. In der Logistikbranche ermöglichen Digitalisierung und smart Data neue und automatisierte Informations- und Warenströme, vernetzte Geschäftsmodelle und intelligente Lieferketten.

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