Als sich vor 500 Jahren die reformatorischen Ideen vom Evangelium und von der Freiheit verbreiteten, lautete ein Motto: „Allein durch das Wort". Bildlichen Darstellungen standen die Reformatoren hingegen eher zurückhaltend gegenüber. Manche nahmen das biblische Bilderverbot so ernst, dass sie bildliche Darstellungen ganz aus den Kirchen entfernen ließen.

3cBilderFlut

 Aktuell scheint das gedruckte und gesprochene Wort wieder an Bedeutung zu verlieren. Die visuelle Kommunikation rückt in den Vordergrund, nicht zuletzt im Zuge der Digitalisierung unserer Lebenswelt. Nie zuvor wurden so viele Bilder so schnell verbreitet wie heute. Ob bewegt, als Fotografie oder Zeichnung: Bilder sind in mediengeprägten Gesellschaften allgegenwärtig. Sie bestimmen maßgeblich, wie wir die Welt sehen.

  • Diese Wirkungsmacht von Bildern wirft Fragen auf:
  • Wer produziert welche Bilder mit welchem Interesse?
  • Hat die künstlerische und journalistische Freiheit Grenzen?
  • Gibt es kritische Maßstäbe für einen aufgeklärten Umgang mit der Bilderflut?

Zum Abschluss des EKD-Themenjahres „Reformation – Bild und Bibel" lädt die ZIRP gemeinsam mit der Evangelischen Akademie der Pfalz am Donnerstag, 15. Oktober 2015, um 18.00 Uhr, ins Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Museumsplatz 1, 67657 Kaiserslautern, ein,um unter dem Titel "Alles fürs Auge – die Macht der Bilder in der Mediengesellschaft" über diese und weitere Fragen mit Vertretern aus Journalismus und Kirche zu diskutieren. Das vorgesehene Programm finden Sie als PDF hier.

Bitte melden Sie sich bis zum 7. Oktober 2015 per E-Mail bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an. Bitte teilen Sie uns bei dieser Gelegenheit auch mit, ob Sie an der Führung (siehe Programm) ab 17 Uhr teilnehmen möchten.
Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

 

 

 

 

 

Fotos: ZIRP/Marco Piecuch

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