Auf die Frage nach der Bedeutung seines Instruments verweist Alexander Niehues (26) auf Albert Schweitzer: „Eine Kirche ohne Orgel ist wie ein Körper ohne Seele“. Der hochtalentierte Organist und Chorleiter aus Mainz wird bereits im Alter von 14 Jahren am Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz zum nebenamtlichen Kirchenmusiker ausgebildet. Seit seinem zwölften Lebensjahr begleitet er den Gottesdienst in verschiedenen Mainzer Kirchen.

Nach dem Abitur im Jahr 2004 folgt Alexander Niehues seiner großen Leidenschaft und beginnt an der Hochschule für Musik des Landes Rheinland-Pfalz das Studium der katholischen Kirchenmusik, welches er 2009 mit Auszeichnung abschließt. Im Jahr 2005 wird er als Dompfarrorganist am „Hohen Dom zu Mainz“ zum offiziellen Stellvertreter des Domorganisten Albert Schönberger, den Alexander Niehues rückblickend als einen seiner wichtigsten musikalischen Förderer bezeichnet. Seitdem wirkt er als Organist an verschiedenen CD-Einspielungen unter Leitung von  Komkapellmeister Mathias Breitschaft mit, zuletzt 2008 an der CD „Mainzer Credo“.

Neben seinem Studium ist Alexander Niehues als Dirigent und Chorleiter in verschiedenen Gemeinden tätig. Beim Frankfurter Mendelssohn-Preis für Nachwuchsdirigenten belegt er 2007 den zweiten Platz. Getreu seinem Motto: „Am Besten lernt man einen anderen Menschen kennen, wenn man mit ihm musiziert“, hat das gemeinsame Musizieren für Alexander Niehues einen hohen Stellenwert. Sonst als „Einzelkämpfer“ an der Orgel, genießt er jede Möglichkeit mit einem Orchester zu konzertieren oder Kammermusik zu spielen.

Seit 2009 ist er aktives Mitglied des Arnold-Schoenberg-Chores in Wien und stellte als Chorsolist bei der Kirchenoper „Passion und Auferstehung“ beim Internationen Musikfestival in Ossiach sein gesangliches Talent unter Beweis. Im September 2009 erhält er die Gelegenheit, das Abschlusskonzert des ersten landesweiten „Festival der Chorstimmen“ in Bingen zu dirigieren. Neben seinen vielfältigen Tätigkeiten als Kirchenmusiker absolviert Alexander Niehues 2009 ein Auslandsemester bei dem Wiener Prof. Planyavsky und seit Herbst nimmt er am Masterstudiengang für Kirchenmusik in Freiburg teil.

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