Weil die Geigenlehrerin an ihrer Musikschule nicht genug Schüler hat, beginnt Ágnes Langer (Jg. 1992) als Sechsjährige Geige zu lernen. Heute sagt sie über das Instrument, zu dem sie durch einen Zufall kam: „Ich liebe die Violine sehr – die Klangwelt der Streichinstrumente und die Klangerzeugung finde ich wunderschön.“ Die gebürtige Ungarin belegt in ihrem Heimatland bereits als Kind den zweiten Platz beim Janos Koncz- Wettbewerb für junge Violinisten. Mit elf Jahren erspielt sie sich den ersten Platz beim Eduard Zathureczy-Wettbewerb. Mit dreizehn Jahren führt ihre musikalische Ausbildung Ágnes Langer nach Deutschland. Heute studiert sie an der Hochschule für Musik in Mainz bei Prof. Anne Shih und konnte bereits internationale Konzerterfahrung sammeln. So trat sie in den Jahren 2012 und 2013 unter anderem gemeinsam mit Pavel Kolesnikov in London auf. In Zukunft möchte Ágnes Langer am liebsten sowohl als Solistin als auch im Orchester arbeiten. Für sie ist Musik Kommunikation, eine Sprache ohne Worte. „Da ich selbst kein Mensch der vielen Worte bin, bedeutet es mir sehr viel, mich durch die Musik ausdrücken zu können.“

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