Kulturförderung mit Tradition

Villa Musica LogoSeit 1997 vergibt die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. jährlich Musikstipendien an junge talentierte Nachwuchskünstler sowie Ensembles aus Rheinland-Pfalz. Aus einer Vielzahl von Bewerberinnen und Bewerbern wählt eine durch die Landesstiftung Villa Musica benannte Jury aus rheinland-pfälzischen Musikprofessorinnen und -professoren zwei Stipendiaten aus.

Mit einer Dotierung von 12.000 Euro bewegt sich das ZIRP-Stipendium bundesweit innerhalb der Spitzengruppe der Förderprogramme. Es richtet sich an Studierende der Musik, die einen wesentlichen Teil ihrer musikalischen Ausbildung im Land erhalten haben. Die Bewerbungsvorraussetzungen finden Sie weiter unten unter dem Reiter „Bewerbungen“.

Das ZIRP-Stipendium will den musikalischen Nachwuchs des Landes auf seinem Weg ins Berufsleben unterstützen. Neben der finanziellen Zuwendung steht daher auch die Vermittlung von Engagements, etwa bei Veranstaltungen der ZIRP oder deren Mitgliedsunternehmen, im Vordergrund. Dabei entstehen gute Kontakte zur rheinland-pfälzischen Wirtschaft.

Alexander Hülshoff@Foto: Vincent Nanteza
Foto: Vincent Nanteza

Seit vielen Jahren unterstützen ZIRP und Villa Musica mit dem Stipendium begabte Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker aus Rheinland-Pfalz. Dass sich diese Art der Förderung auszahlt, zeigen uns die positiven Rückmeldungen ehemaliger ZIRP-Stipendiaten, besonders derjenigen, die es geschafft haben, sich national und international einen Namen zu machen,“ lobt Prof. Hülshoff, Jurymitglied und Mitglied im Vorstand der ZIRP. „Beispielsweise der Pianist Martin Stadtfeld, heute einer der großen Stars der Klassikszene.

Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. und die Villa Musica Rheinland-Pfalz vergeben für 2018 erneut zwei Jahresstipendien im Wert von jeweils 6.000 € an junge rheinland-pfälzische Musikstudentinnen und Musikstudenten

Klassik trifft Jazz

Dienstag, 24.10.2017, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr),
Foyer des SWR Funkhaus, Am Fort Gonsenheim 139, 55122 Mainz

Vier Stipendiaten der ZIRP treten im Rahmen der Veranstaltungsreihe "SWRlive!" auf.

Jubiläumskonzert auf Schloss Engers

Seit 20 Jahren fördert die ZIRP angehende Musikerinnen und Musiker mit einem Jahresstipendium. Anlässlich dieses Jubiläums findet am 10. September 2017 um 11 Uhr mit den ehemaligen Stipendiaten Max Simon (Violine), Leonie Klein (Percussion) und Anna Sophie Dauenhauer (Violine) ein besonderes Konzert auf Schloss Engers statt.

Zukunftsmusik

Am 4. Mai 2017 konzertieren die ZIRP-Stipendiaten im Salon des barocken Schönborner Hof am Mainzer Schillerplatz.

Mit Saxophon, Viola, Klassischem Gesang und Tuba werden die neuen Musikstipendiaten die Veranstaltungen der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. im Jahr 2017 begleiten. Mit dem eingestellten Flyer stellen wir Ihnen die vier Nachwuchstalente vor.

Die bisherigen Stipendiatinnen und Stipendiaten

4. Mai 2017, 18 Uhr
Institut français Mainz, Schillerstraße 11, 55116 Mainz

In diesem Jahr konzertieren die ZIRP-Stipendiaten im Salon des barocken Schönborner Hof am Mainzer Schillerplatz. In der ehemaligen Stadtresidenz der Grafen von Schönborn wurde 1946 ein französisches Studienzentrum eingerichtet, das heutige Institut français.

Julius GawlikMit zwölf Jahren beginnt Julius Gawlik (Jg. 1997) seinen musikalischen Weg. Zunächst fasziniert ihn die Klarinette, ein Jahr später kommt das Saxophon hinzu.

„Ich spiele am liebsten Tenorsaxophon. Schon lange bevor ich selbst zu spielen angefangen habe, haben mich der Klang und die Möglichkeiten des Instruments begeistert.“

Mit der Aufnahme ins Landesjazzorchester Rheinland-Pfalz 2012 wuchs in ihm der Wunsch, die Musik zu seinem Beruf zu machen. Dass der junge Musiker das Zeug dazu hat, beweisen nicht zuletzt Erfolge wie der Erhalt des ‚Outstanding Soloist Scholarship‘ der Temple University in Philadelphia oder die Aufnahme in das Bundesjazzorchester Anfang 2016. Ganz im Jazz zuhause, sind seine Vorbilder Größen wie John Coltrane, einer der Begründer des modernen Jazz, und der zeitgenössische New Yorker Saxophonist Seamus Blake. „Es ist mein Traum, einmal von Seamus Blake unterrichtet zu werden – auch wenn es nur eine Stunde ist.“

Aktuell wird Julius Gawlik als Jungstudent von Thomas Bachmann (Hochschule für Musik Mainz) am Saxophon und Thomas Lerch an der Klarinette unterrichtet. „Als Jazzmusiker sollte man ein großes Repertoire an Standards haben, also bekannte Stücke, die oft gespielt werden. Daran arbeite ich.“ Für die Zukunft wünscht er sich, eine eigene Band zu gründen und gemeinsam auf Tournee zu gehen.

Juliane Clara HoldenriedMit vier Jahren beginnt Clara Holdenried (Jg. 1995) Geige zu spielen. Zum Violin- kommt mit zehn Jahren Klavierunterricht hinzu. Mit 18 entdeckt sie die Bratsche für sich. Den Tausch von Violine gegen Viola beschreibt sie als wichtigen Wendepunkt in ihrer musikalischen Laufbahn. Über ihr heute liebstes Instrument sagt sie:

„Die Bratsche hat einen ganz eigenen und warmen Klang. Er ähnelt der menschlichen Alt-Stimme, weshalb es sich sehr natürlich anfühlt, dieses Instrument zu spielen.“

Ihre erste Geigenlehrerin Professorin Annette Seyfried begleitete Clara bis zu ihrem 18. Lebensjahr. Die Leiterin der Jungen Streicherakademie Mainz, an der Clara Holdenried mittlerweile selbst als Dozentin wirkt, ist nach wie vor eine wichtige Bezugsperson für die junge Musikerin. Nach dem Wechsel zur Bratsche und dem Beginn ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt wird sie von Professor Roland Glassl unterrichtet.

Praktische Erfahrungen konnte Clara Holdenried bereits in verschiedenen Orchestern sammeln. Darunter das Landes- und Bundesjugendorchester sowie die Junge Deutsche Philharmonie und das Gustav Mahler Jugendorchester. Besondere Faszination üben Streichquartette auf sie aus: „Es ist unglaublich, dass nur vier Musiker eine so eigene Welt erschaffen können.“ Seit 2015 ist sie selbst Teil eines Quartetts. Für die Zukunft wünscht sich Clara Holdenried mit ihrem Streichquartett bei großen Festivals auftreten zu dürfen und Konzerte in verschiedenen Häusern zu spielen.

So Young Park

Die Koreanerin So-Young Park (Jg. 1988) lebt und studiert seit 2013 in Deutschland. Nach ihrem Bachelor in Gesang an der Hanyang Universität in Seoul hat die Sopranistin zunächst den Masterstudiengang Gesang-Musiktheater an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf erfolgreich absolviert. Seit dem Sommersemester 2016 ist sie im Studiengang Oper und Gesang an der Hochschule für Musik in Mainz eingeschrieben. Hier wird sie von Professor Thomas Dewald unterrichtet.

Bereits im Alter von vier Jahren machte So-Young Park ihre ersten musikalischen Erfahrungen am Klavier. Seither bedeutet ihr Musik alles: „Musik ist mein Leben. Ich lebe seit 22 Jahren jeden Tag mit Musik. Ohne sie kann ich mich nicht erklären, sie ist ein Teil von mir.“

Mit ihrer Stimme, Technik und Performance überzeugte So-Young Park bereits in verschiedenen hochkarätigen Wettbewerben: 2013 als Finalistin beim Internationalen Giulio Perotti Gesangswettbewerb in Ueckermünde, 2015 als Sonderpreisträgerin beim Wettbewerb der International Korea Classical Singers Association und 2016 als Gewinnerin des Grand Prize Virtuoso der International Music Competition in Salzburg.

Ihren Lieblingsort, an dem sie gerne in Zukunft einmal auftreten möchte, hat sie bereits gefunden:

„Als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal in Europa war, habe ich den Musikverein in Wien besucht. In diesem Konzertsaal singen zu dürfen, ist mein großer Traum.“

Philipp SchneiderAm Klavier findet Philipp Schneider (Jg. 1997) mit acht Jahren zur Musik. Sein erstes Blasinstrument ist das Euphorium, das er mit dem 10. Lebensjahr zu spielen beginnt. Im Alter von 16 Jahren entdeckt er die Tuba für sich, die er heute wegen ihres obertonreichen, warmen und vollen Klangs sowie ihrer weitreichenden Möglichkeiten in puncto Ambitus, Dynamik und modernen Spieltechniken als Lieblingsinstrument bezeichnet.
Mit dem Eintritt in das Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz vor vier Jahren gewann die Musik im Leben von Philipp Schneider schlagartig an Bedeutung. Als Jungstudent wurde er von Ralf Rudolph an der Hochschule für Musik Saar unterrichtet. Seit dem Beginn seines Studiums im Wintersemester 2016/2017 an der Hochschule für Musik in Karlsruhe kann er sich ganz der Musik widmen. Dort wird er unterrichtet von Professor Dirk Hirthe. Philipp Schneider ist mehrfacher Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ und erhielt 2014 den Förderpreis der Stiftung Musikleben für Blechbläser-Ensembles.

„Die Kammermusik hat für mich einen hohen Stellenwert. Ich lerne viel von meinen Musikerkollegen und der Austausch mit ihnen ist bereichernd.“

Das Musizieren mit anderen schätzt er besonders: Für seine berufliche Zukunft wünscht sich Philipp Schneider eine Stelle in einem A-Orchester. Auch zeitweilig Tuba gegen Taktstock zu tauschen und als Dirigent zu arbeiten kann sich der junge Musiker gut vorstellen.

ZIRP-Stipendiatin Mio Tamayama im Rahmenprogramm

Die Kontrabassistin und derzeitige ZIRP-Stipendiatin Mio Tamayama ist im Rahmen der Verleihung des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz aufgetreten.

ZIRP fördert vier Nachwuchstalente

Die Musikstipendien der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. in Höhe von insgesamt 12.000 Euro wurden von einer Jury unter Vorsitz des Künstlerischen Leiters der Villa Musica, Professor Alexander Hülshoff, vergeben.

Andreas Bongard, ZIRP-Stipendiat im Jahr 2010, ist als Ensemble-Mitglied noch bis zum 31. Dezember 2016 am Raimund Theater, Wien, in dem Musical SCHIKANEDER zu sehen.

Dienstag, 25.10.2016, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) SWRlive ZIRP-Stipendiaten Foyer des SWR Funkhaus, Am Fort Gonsenheim 139, 55122 Mainz

Drei Musikstipendiaten der ZIRP treten erstmals im Rahmen der Veranstaltungsreihe "SWRlive!" auf.

Leonie Klein, Multi-Perkussionistin und ZIRP-Stipendiatin 2015, wurde am 8. Oktober 2016 in SWR2 von Georg Waßmuth in der Sendung "SWR2 am Samstagnachmittag" ausführlich vorgestellt.

Der Beitrag ist in der Mediathek des SWR eingestellt.

"Zukunftsmusik" in der Neuen Synagoge Mainz: Die ZIRP-Stipendiaten 2016 haben sich vorgestellt

Im eindrucksvollen Ambiente der Neuen Synagoge Mainz haben sich die diesjährigen Musikstipendiaten der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e. V. gestern mit dem Konzert „Zukunftsmusik“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit ihrem Können begeisterten Kontrabassistin Mio Tamayama, Musicalsängerin Anna Overbeck und Hornist Felix Hüttel die rund 120 Konzertbesucher in der Mainzer Neustadt.

In diesem Jahr konzertieren die ZIRP-Stipendiaten in der eindrucksvollen Neuen Synagoge in Mainz. Nach einem international beachteten Entwurf des Kölner Architekten Manuel Herz erbaut, wurden die Synagoge und das jüdische Gemeindezentrum im Jahr 2010 eröffnet. Die diesjährigen Stipendiaten, Kontrabassistin Mio Tamayama (23), Sängerin Anna Overbeck (19) und Hornist Felix Hüttel (16), werden an diesem besonderen Ort jüdischen Glaubens ihr musikalisches Können zeigen.

Felix Hüttel 1Mit acht Jahren beginnt Felix Hüttel (16), Horn zu spielen. Von der städtischen Musikschule Frankenthal wechselt er 2012 an die Stuttgarter Musikhochschule und wird dort von Prof. Christian Lampert und Carsten Duffin unterrichtet. Neben seinen Erfolgen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ – 1. Preis 2012, 2014, 2015 – spielt Felix Hüttel im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz sowie im Bundesjugendorchester. Die Wettbewerbe stellen für ihn nicht nur einen Ansporn dar: „Sie bieten mir die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu machen, und es ist schön, sich mit anderen Musikern zu treffen und auszutauschen.“

Zahlreiche musikalische Engagements als Solo- und Ensemblekünstler prägen seinen Plan für die Zukunft, einmal als Orchestermusiker und Solokünstler an einem berühmten Haus zu spielen. „Horn spielen ist ein Lebensinhalt geworden. Durch die Musik habe ich viele Menschen kennengelernt, die meine Leidenschaft teilen. Die daraus entstehenden Freundschaften sind etwas Besonderes.“

Anna Overbeck 2 kleinerZur Musik kommt Anna Overbeck (19) im Alter von neun Jahren durch Gitarren- und Saxophonunterricht. Ihre Liebe zum Gesang entdeckt sie im Kinder- und Jugendchor ihrer Heimat Wallmerod: „Ich singe, seit ich denken kann. Es ist wie atmen für mich, sozusagen total natürlich und lebensnotwendig.“
Bis vor kurzem besuchte sie das Landesmusikgymnasium Montabaur. Durch ihre Spezialisierung auf Musical beschäftigt sich Anna Overbeck nicht nur mit Gesang, sondern auch mit Tanz und Schauspiel. Dass sie vielseitig interessiert ist, zeigt sich auch in ihrem Engagement bei diversen Ensembles, Theatergruppen, Chören und Jazzbands.
Seit 2011 nimmt sie regelmäßig an Wettbewerben wie „Jugend
musiziert“ – 1. Preis Bundeswettbewerb 2012 und 2015 – nicht nur erfolgreich teil, sondern überzeugt auch die Jurys in Chor- und Musicaldisziplinen. „Aufeinander einzugehen und jedem den Raum zu lassen, den er braucht, aber auch den Mut zu haben, sich selbst und seine Fähigkeiten zu präsentieren, ist eine tolle Mischung aus Fairness und Selbstfindung.“
Die musikalische Welt ist groß, und ihr Interesse an verschiedenen Kulturen und ihrer Musik gerade erst geweckt. Mit ihrer Vorliebe für Musicals gibt es aber ein klares Ziel: „Ein Traum von mir ist natürlich der Broadway.“

Mio Tamayama kleinerIhren musikalischen Weg beginnt Mio Tamayama (23) im Alter von vier Jahren mit Klavierspielen. „Musik ist mein Leben. ich bin immer noch genauso fasziniert von Musik wie zu dem Zeitpunkt als ich damit anfing, Klavier zu spielen.“ Zwei große Wünsche hat sich die junge Japanerin bereits erfüllt: das Studium in Deutschland und Erfahrung in Orchestern mit Weltruf zu sammeln. Mit dem Kontrabass führt ihr musikalischer Weg sie zunächst von der ToHo Music Junior High School über die Tokyo University of Arts an die Hochschule für Musik nach Mainz. Dort wird sie unterstützt und gefördert von Prof. Waldemar Schwiertz. Die Erfahrungen in der Orff-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters und in der Philharmonie Hamburg bilden Höhepunkte ihrer bisherigen Laufbahn. Im Orchester steht für Mio Tamayama die Kommunikation mit anderen Musikern im Zentrum: „Musik bedeutet für mich immer Austausch von Emotion – mit anderen Musikern, aber auch mit den Zuhörern.“ Eines Tages in der Carnegie Hall in New York zu spielen, ist ein Traum, für den sich die tägliche harte Probenarbeit lohnt.

Drei talentierte Nachwuchsmusiker fördert die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. im nächsten Jahr. Die Stipendien im Wert von insgesamt 12.000 Euro wurden nun von einer Jury unter Vorsitz des Künstlerischen Leiters der Villa Musica, Professor Alexander Hülshoff, vergeben.

Ihre Begeisterung für Musik entdeckt Caroline Trischler (Jg. 1995) bereits mit fünf Jahren beim Klavierunterricht. Als Sechsjährige beginnt sie im Schulchor mitzusingen, mit zwölf Jahren versucht sie sich erstmals im Sologesang. „Mein liebstes Instrument ist die Stimme, da man beim Singen Lyrik mit Musik verbinden und seine Zuhörer so auf einer ganz besonders emotionalen Ebene erreichen kann.“ Ihre musikalische Ausbildung beginnt Caroline Trischler an der Musikschule in Bretten und dem Konservatorium in Karlsruhe, wo sie in Gesang (klassisch, Pop und Jazz), Querflöte und Gitarre unterrichtet wird. 2012 singt sie sich bei der SWR-Fernsehproduktion „Einfach die Besten“ bis ins Finale. Bei ihrer Teilnahme an der TV-Castingshow „The Voice of Germany“ schaffte Caroline Trischler es bis ins Halbfinale: „Als eine ganz besondere Situation in meinem Leben empfand ich, als sich bei den „Blind Auditions“ ein Stuhl umdrehte und ich sogar in das Halbfinale kam.“ Seit 2014 studiert sie Jazzgesang an der Hochschule für Musik in Mainz. Für ihre Zukunft wünscht sich die gebürtige Baden- Württembergerin, die seit 2011 selbst Gesangsunterricht gibt und einen Chor leitet, als Dozentin zu arbeiten und so das Unterrichten und die künstlerische Arbeit zu verbinden.

Weil die Geigenlehrerin an ihrer Musikschule nicht genug Schüler hat, beginnt Ágnes Langer (Jg. 1992) als Sechsjährige Geige zu lernen. Heute sagt sie über das Instrument, zu dem sie durch einen Zufall kam: „Ich liebe die Violine sehr – die Klangwelt der Streichinstrumente und die Klangerzeugung finde ich wunderschön.“ Die gebürtige Ungarin belegt in ihrem Heimatland bereits als Kind den zweiten Platz beim Janos Koncz- Wettbewerb für junge Violinisten. Mit elf Jahren erspielt sie sich den ersten Platz beim Eduard Zathureczy-Wettbewerb. Mit dreizehn Jahren führt ihre musikalische Ausbildung Ágnes Langer nach Deutschland. Heute studiert sie an der Hochschule für Musik in Mainz bei Prof. Anne Shih und konnte bereits internationale Konzerterfahrung sammeln. So trat sie in den Jahren 2012 und 2013 unter anderem gemeinsam mit Pavel Kolesnikov in London auf. In Zukunft möchte Ágnes Langer am liebsten sowohl als Solistin als auch im Orchester arbeiten. Für sie ist Musik Kommunikation, eine Sprache ohne Worte. „Da ich selbst kein Mensch der vielen Worte bin, bedeutet es mir sehr viel, mich durch die Musik ausdrücken zu können.“

Leonie Klein (Jg. 1993) beginnt im Alter von sechs Jahren mit dem Schlagzeugspielen. „Ich habe mich dafür entschieden, mein Leben mit Musik zu verbringen, da es mich erfüllt, jeden Tag die Faszination und Begeisterung für die Musik und die Spielfreude beim Musizieren ausleben zu können.“ Die Schlagzeugerin aus Salmtal erhält 2010 den dritten Bundespreis bei „Jugend musiziert“ in Lübeck (Solowertung). 2011 wird sie als Vorschülerin an der Musikhochschule Karlsruhe aufgenommen. Dort wird sie von Professor Isao Nakamura unterrichtet, der bis heute ihr größtes musikalisches Vorbild ist. 2012 folgt die Auszeichnung mit dem Kulturförderpreis des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Seit sie 2013 ihr Abitur abgeschlossen hat, studiert Leonie Klein an der Musikhochschule in Karlsruhe Schlagzeug. Am liebsten spielt sie Set-Up-Stücke, in denen viele verschiedene Klangfarben zusammen kommen, da hier das Verhältnis und die Behandlung der einzelnen Instrumente immer wieder eine neue Herausforderung für sie darstellen. Auch das Marimbaphon zählt zu ihren Lieblingsinstrumenten. Hier erfahre der Spieler einen besonders hohen Grad an Freiheit. „Mein berufliches Ziel ist es, Schlagzeugsolistin zu werden und mich auf die Interpretation zeitgenössischer Musik zu fokussieren. Sie weist im Bereich des Schlagwerks eine große Vielfalt an klanglichen und rhythmischen Komplexitäten auf.“

Mit sechs Jahren beginnt Julian Bachmann (Jg. 1993) mit dem Cellospielen. „Das Cello ist mein liebstes Instrument. Es ist sehr vielseitig, kann in den hohen und tiefen Lagen gleichermaßen erklingen und sowohl als Solo- als auch als Orchesterinstrument eingesetzt werden.“ Mit elf Jahren beginnt Julian Bachmann als Jungstudent sein Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Michael Flaksman. 2007 gewinnt der damals Vierzehnjährige in der Kategorie Violoncello solo den ersten Bundespreis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Zahlreiche Stipendien namhafter Stiftungen folgen, darunter die Stiftung Musikleben, die Domhof-Stiftung Weinheim, die Leonie-Wild-Stiftung und die Jürgen- Ponto-Stiftung. Seit 2011 studiert er an der Musikhochschule Karlsruhe bei Martin Ostertag. Julian Bachmann spielt seit einigen Jahren ein Cello von Giovanni Grancino aus der Instrumentensammlung Baden-Württemberg. Für den Ludwigshafener Cellisten gibt es kaum Schöneres als gemeinsam mit anderen Künstlern denselben musikalischen Einfall zu teilen. „Die gegen- seitige Abhängigkeit, das permanent aufmerksame Zuhören, mit- aber auch gegeneinander zu spielen, das macht einfach süchtig!“ Das Mitwirken an dem Konzert „Rostropowitsch and Friends“ 2004 im BASF-Feierabendhaus in Ludwigshafen gehört zu Einem seiner bislang schönsten Konzerterlebnisse.

"Zukunftsmusik" auf Schloss Sayn in Bendorf

In diesem Jahr konzertierten die ZIRP-Stipendiaten in dem prachtvollen Festsaal von Schloss Sayn in Bendorf. Vor Konzertbeginn besuchten rund 65 Gäste den Garten der Schmetterlinge.

In diesem Jahr konzertieren die ZIRP-Stipendiaten in dem prachtvollen Festsaal von Schloss Sayn in Bendorf. Die Ursprünge des neugotischen Bauwerkes gehen auf ein mittelalterliches Burghaus aus dem 14. Jahrhundert zurück. Im zweiten Weltkrieg wurde das Schloss erheblich beschädigt, erst durch aufwendige Restaurierungsarbeiten in den Jahren 1995 bis 2000 hat es zu seinem ursprünglichen Glanz zurückgefunden. Die diesjährigen Stipendiaten, Cellist Julian Bachmann (21), Schlagzeugerin Leonie Klein (21), Geigerin Ágnes Langer (22) und Sängerin Caroline Trischler (20), werden an diesem besonderen Ort ihr musikalisches Können zeigen.

Gleich vier talentierte Nachwuchsmusiker fördert die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) im nächsten Jahr. Die Stipendien im Wert von insgesamt 12 000 Euro wurden nun von einer Jury unter Vorsitz des Künstlerischen Leiters der Villa Musica, Professor Alexander Hülshoff, vergeben.

Mit fünf Jahren erhält Lara Weber (Jg. 1992) in der Wormser Jugend-Musikschule den ersten Violin-Unterricht. Mit acht Jahren kommt das Klavier hinzu. „Als mein erstes Instrument habe ich zur Violine eine spezielle Bindung. Sie ist fast wie eine Erweiterung meiner Person und ermöglicht es mir das auszudrücken, wozu Worte nicht ausreichen.“ 2005 wird die Dreizehnjährige Mitglied des Talentförderungs-Netzwerks AMADÉ. Bereits 2008 nimmt Lara Weber das Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim auf, zunächst als Vorstudentin, seit 2011 als Vollstudentin bei Prof. Marco Rizzi. Förderpreise der Familie Weinmann-Stiftung (2006/2007), des Rotary lubs Worms (2007) sowie der Karin und Carl-Heinrich Esser-Stiftung (2011) ermöglichen ihr auch den Besuch von Meisterkursen bei Christian Altenburger, Zakhar Bron und Hagai Shaham. Wertvolle Wettbewerbs- und Konzerterfahrungen prägen das Spiel der mehrfachen ersten Jugend Musiziert- Bundespreisträgerin (zuletzt 2010). Sie hat Auftritte mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (2011) und dem Kurpfälzischen Kammerorchester (2012). Im gleichen Jahr erspielt sich Lara Weber beim Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds der „Stiftung Musikleben“ eine Violine von „Joseph Gagliano“ (Neapel 1785), ein klangschönes Instrument, das jedes Jahr neu erspielt werden muss. Auf längere Sicht wäre es ihr Traum, eine sehr gute Violine zeitlich uneingeschränkt spielen zu dürfen.

Isabelle Müller (Jg. 1993) erfährt ihre musikalische Ausbildung über lange Jahre in ihrer Heimatstadt Mainz. Als Vierjährige beginnt sie im Peter Cornelius-Konservatorium mit dem Klavierunterricht bis sie mit acht Jahren auf die Harfe umsteigt. 2008 wechselt sie zu der Soloharfenistin des Philharmonischen Orchesters Mainz Kristina Kuhn und erhält im gleichen Jahr einen dritten Bundespreis im Jugend Musiziert-Wettbewerb. In den folgenden Jahren profitiert Isabelle Müller von den Meisterkursen renommierter Harfenistinnen, wie zum Beispiel der Grande Dame der Harfe Elisabeth Fontan-Binoche. Seit 2010 studiert die Mainzerin bei Prof. Francoise Friedrich an der Frankfurter Hochschule für Musik und darstellende Kunst, zunächst als Jungstudentin, seit 2012 als Vollstudentin. Isabelle Müller spielt auf einer Salvi-Harfe und schätzt deren warmen Klang. Die einundzwanzigjährige Harfenistin strebt das Engagement in einem Orchester an. Die bislang absolvierten Kurse und Wettbewerbe wertet sie als unverzichtbare Erfahrungen, etwa den ersten Preis im Internationalen Harfenwettbewerb der Harp Academy (2011) und den Lichtenberger Musikpreis (2012). Isabelle Müller zu ihrem Eintritt ins Bundesjugendorchester (2011): „Es war ein unbeschreibliches Gefühl zu wissen, dass ich bald mit den besten jungen Musiktalenten Deutschlands musizieren werden darf!“

Seit ihrem zehnten Lebensjahr konzentriert Heike Schäfer aus Dierbach bei Landau (Jg. 1993) ihre musikalische Ausbildung auf den Kontrabass. Sie erhält Privatunterricht bei Karl Walter Jackl in Karlsruhe (seit 2003), bis die junge Kontrabassistin in Freiburg erst ein Vorstudium (seit 2009) und im Anschluss das Vollstudium (seit 2011) aufnimmt, beides bei Prof. Bozo Paradzik. Um so mehr freut sie sich, dank des ZIRP-Stipendiums wieder regelmäßiger in ihrer rheinland-pfälzischen Heimat auftreten zu können. Heike Schäfer ergänzt ihre musikalische Ausbildung früh durch die Mitarbeit in Orchestern: das Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz (2006-10), das Bundesjugendorchester (2008-10, seit 2009 als Stimmführerin der Kontrabässe). Zuletzt arbeitet sie mit der Jungen Deutschen Philharmonie und wird Akademistin der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz sowie des Nationaltheaters Mannheim (2013). Schnell wird diese intensive Arbeit belohnt: durch einen ersten Bundespreis im Wettbewerb Jugend Musiziert (2010), ein Vollstipendium für die Moritzburg Festival-Akademie (2012), die Leihgabe eines Basses von Baumeister Racz Barnabás durch die Deutsche Stiftung Musikleben (seit 2010) sowie durch das Deutschlandstipendium (2012-2013). Den Kontrabass als Lieblingsinstrument spielt die Zwanzigjährigen am liebsten im Orchester: „Das Zusammenspiel der Instrumente ist einfach das Beste und hier sehe ich auch meine berufliche Zukunft!“

Theo Plath, 1994 in Koblenz geboren, findet im Fagott schon früh sein Instrument fürs Leben: Den ersten Fagott-Unterricht erhält er im Alter von fünf Jahren an der Musikschule Koblenz. Von 2001 bis 2009 unterrichtet ihn Nikolaus Maler, Solofagottist des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie Koblenz. Seit 2007 ist Theo Plath Mitglied des Bundesjugendorchesters, wo er unter bedeutenden Dirigenten wie Sir Simon Rattle spielt.

Seit 2009 ist Theo Plath Jungstudent bei Prof. Dag Jensen an der Hochschule für Musik und Theater München. Der junge Fagottist gewinnt zahlreiche Preise bei "Jugend musiziert", darunter jeweils den ersten Preis auf Bundesebene in den Jahren 2009 und 2012. Internationale Erfolge sind z.B. der NDR-Sonderpreis des "Internationalen Wettbewerbs für die Jugend in Oldenburg" 2009 und der erste Preis beim renommierten "Aeolus-Bläser-Wettbewerb" 2012, den er als erster deutscher Teilnehmer in der Geschichte des Preises erhält. In dieser Zeit sammelt Theo Plath auch vielfältige Konzerterfahrung. Nach seinem Orchesterdebüt 2010 mit den Bergischen Symphonikern tritt er unter anderem mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und den Düsseldorfer Symphonikern auf. Sein vielseitiges Repertoire reicht von der Renaissance bis in die zeitgenössische Musik, von kammermusikalischen Werken bis zu Solo-Stücken.

Der erst fünfzehnjährige Sandro Hirsch aus Landau konzentriert sich ganz auf sein Lieblingsinstrument, die Trompete, und strebt an, im Lauf seiner musikalischen Karriere die gesamte Trompetenliteratur über alle Jahrhunderte hinweg kennenzulernen. Die frühzeitige Entdeckung und Förderung seines besonderen Talents verdankt er seinen Lehrern der Kreismusikschule Südliche Weinstraße, Dietmar Wiedmann und Winfried Haag. Im Oktober 2011, mit vierzehn Jahren, wird Sandro Hirsch Jungstudent an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Peter Leiner und fasst schnell den Wunsch, Berufsmusiker zu werden.

Parallel sammelt Sandro Hirsch vielfältige Wettbewerbserfahrungen. Er gewinnt bei „Jugend musiziert“ sechs erste Preise auf Regionalebene, fünf erste Preise uf Landesebene, zwei zweite Preise auf Bundesebene sowie einen ersten Preis mit Höchstpunktzahl auf Bundesebene und erspielt sich 2010 den ersten Preis beim "Südwestdeutschen Kammermusikwettbewerb der Stadt Bad Dürkheim um den Karel-Kunc-Musikpreis". Seit 2011 ist der begabte Trompeter auch Mitglied des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz (LJO), zuletzt als erste Trompete. Die LJO-Arbeitsphasen wie auch das gemeinsame Musizieren generell bereiten Sandro Hirsch viel Freude. Für seinen Werdegang wünscht er sich daher nicht nur die Chance, einmal in der Walt Disney all von Los Angeles auftreten zu können, sondern vor allem eine "musikalisch vielseitige Zukunft" als Solist, Orchestermusiker und Lehrer. Trotz seiner umfangreichen Bühnenerfahrung stellt jedes Konzert eine neue Herausforderung für den achtzehnjährigen Theo Plath dar: "Jedes Konzert ist anders, jedes Mal kann das Stück neu interpretiert werden."

Die in Germersheim aufgewachsene Linda Fischer (Jg. 1992) ist ein musikalisches Multitalent. Bereits mit vier Jahren erhält sie Geigen-Unterricht an der städtischen Musikakademie Germersheim. Später folgen Gesangs-, Klavier- und Gitarren-Unterricht. Ihr vielseitiges Engagement macht sich im Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit zehn ersten Preisen auf Regionalebene, vier ersten Preisen auf Landesebene und 2012 dem ersten Preis in der Kategorie Gesang/ Musical auf Bundesebene bezahlt. Als Schülerin nimmt Linda Fischer an verschiedenen Musikprojekten teil: dem Trio für Alte Musik der Musikschule Germersheim und den balance-Kammermusik-Freizeiten im Burgund. Sie ist Solistin im Gospelchor Lingenfeld und seit 2012 auch Mitglied im Sinfonieorchester Arcademia sinfonica e.V.

Linda Fischer erklärt: "Ich brenne darauf, so viel wie möglich zu lernen und bin dabei für alle Bereiche der Musik aufgeschlossen. Ich finde es spannend, Unbekanntes und Neues auszuprobieren. So habe ich auch Musical-Gesang für mich entdeckt." Linda Fischer liebstes Instrument ist ihre Stimme: "Ich liebe es zu singen, weil die Stimme so unmittelbar ein Teil von mir ist, der mir eine unglaubliche Vielfalt ermöglicht. Ich empfinde Gesang als sehr direkte und natürliche Musik." In diesem Jahr beginnt Linda Fischer mit dem Musikstudium. Der größte Wunsch der einundzwanzigjährigen Sängerin ist, einmal eine Hauptrolle in einem Musical zu spielen und die Zuschauer mit ihrem Gesang in eine andere Welt zu entführen.

Sebastian Hennemann wurde 1988 in Dernbach im Westerwald geboren und erhielt seinen ersten Cello-Unterricht im Alter von sieben Jahren bei Magdolna Carlberg in Kassel. Ab 1999 besuchte er das Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz in Montabaur. Nachdem er zwei Jahre von Sabine Krams (Musikhochschule Frankfurt/Main) unterrichtet wurde, war er von 2004 bis 2008 Jungstudent an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Young-Chan Cho. Diese Phase betrachtet Sebastian Hennemann rückblickend als "entscheidend für meine musikalische Laufbahn."

Zwischen 2001 und 2007 gewann der begabte Cellist zahlreiche Preise bei den Bundeswettbewerben Jugend musiziert. Zuletzt erhielt er den ersten Preis in der Solowertung mit Höchstpunktzahl. Solistische Konzerte führten ihn von den Hachenburger Schlosskonzerten in Koblenz bis nach Paris. Von 2002 bis 2006 war Sebastian Hennemann Mitglied des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz, zuletzt als Stimmführer. Neben der Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen waren für den begabten Cellisten Auftritte mit dem Celloensemble „Viva Cello“ besonders prägend: Im Jahr 2008 nahm er als jüngstes Mitglied des Ensembles an einer Konzertreise durch Südkorea teil. Im selben Jahr erhielt er auch ein Stipendium der Kreissparkasse Westerwald und des Richard-Wagner-Verbandes Koblenz. Mit dem Trio Ganymed erhielt er mehrere Preise unter anderem den Folkwangpreis 2009. Seit Oktober 2010 ist Sebastian Hennemann Praktikant der NDR Radiophilharmonie Hannover. Zurzeit genießt der 23-jährige Cellist die freie Zeiteinteilung als Student: "Es ist toll, sich ganz auf die Musik konzentrieren zu können."

Für die 23-jährige Sopranistin Jasmin Maria Hörner aus Mainz ist die Stimme "das schönste ‚Instrument’, denn mit Gesang werden Geschichten
erzählt
." Die Entscheidung, professionelle Sängerin zu werden, traf Jasmin Maria Hörner im Alter von 16 Jahren nach ihrer erfolgreichen Teilnahme beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Mit ihrem Talent überzeugte sie die Jury und erzielte im Sologesang den ersten Platz. „Das Zusammentreffen mit so vielen anderen jungen Sängern in meinem Alter hat mir gezeigt, dass der Gesang meine Welt ist.“ Seither konnte die junge Sängerin bei verschiedenen Wettbewerben die Jury und das Publikum von ihrem Können überzeugen, unter anderem im Jahr 2011 beim Neustadter Meistersingerwettbewerb oder beim 21. Festivalsommer der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Von 2007–2010 studierte sie Diplom-Gesang und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg und nahm darüber hinaus an zahlreichen Meisterkursen teil. Seit Oktober 2010 setzt sie ihr Studium bei Frau Prof. Claudia Eder an der Hochschule für Musik in Mainz fort.

Die junge Sängerin konnte bereits vielfältige Konzerterfahrung sammeln. Zuletzt war sie in G.P. Telemanns „Pimpinone“ als weibliche Hauptrolle Vespetta in der Kammeroper Schloss Rheinsberg auf der Bühne zu sehen. "Nichts ist so wichtig wie die Konzerterfahrung während des Studiums. Alle Theorie und Technik zielt ja darauf hin, dieses Wissen im Praktischen anzuwenden."

Der 1988 in Koblenz geborene Max Simon spielt seit seinem siebten Lebensjahr Violine. Bis zu seinem 13. Lebensjahr gewann der junge Violinist bereits mehrere erste Preise bei Jugend musiziert. Daneben besuchte er zahlreiche Meisterkurse, unter anderem in der Landesmusikakademie Rheinland- Pfalz und im Rahmen der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Salzburg.

Schon vor dem Abitur erhielt er ein Stipendium durch die Internationalen Musiktage Koblenz und konnte im Jahr 2008 an den Koblenzer Meisterkursen teilnehmen. Für Max Simon ist das Geigenspiel der Mittelpunkt seines Lebens: "Musik gehört zu den schönsten Dingen, die wir Menschen auf der Welt haben." Seit 2008 studiert der 23-Jährige an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Ulf Wallin. Ein Höhepunkt
seiner musikalischen Laufbahn war für ihn das Solo-Debut "concerto funèbre" von K.A. Hartmann mit dem Folkwang Kammerorchester im Jahr 2009. Mit dem Gustav Mahler Jugendorchester war Max Simon 2011 europaweit auf Tournee. Daneben nahm er im Oktober 2011 an der Lac Léman Music Masterclass in der Schweiz teil. Für die Zukunft wünscht sich Max Simon, als Solist und Kammermusiker regelmäßige Konzerte geben zu können und gleichzeitig als Lehrer mit „Herz und Verstand“ tätig zu sein. Der junge Violinist hat einen großen Traum: "Von Herzen gerne würde ich einmal Bergs Violinkonzert im Wiener Musikverein spielen."

Die in China geborene Pianistin Miao Huang verbringt einen Großteil ihrer Kindheit in Zweibrücken (1993-2003). Dort wird sie intensiv durch die dortige Musikschule gefördert, legt 2003 ihr Abitur ab und nimmt die deutsche Staatsbürgerschaft an. Miao Huang studiert zunächst in Hannover, dann ab 2006 in Berlin Klavier/Musikerziehung sowie Klavier/Künstlerische Ausbildung und arbeitet seit April 2010 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler auf das Konzertexamen hin. Seit ihrem ersten Fernsehporträt durch Südwest 3 im Alter von 11 Jahren hat die heute 26-Jährige zahlreiche internationale Wettbewerbe gewonnen, zuletzt den 3. Preis der Hong Kong International Piano Competition (2008).

Christoph Schneider, geboren in Frankfurt/ M. und aufgewachsen in Mainz, erhält seinen ersten Unterricht auf der Klarinette in der Musikschule Mainz-Hechtsheim bei Markus Klee bis er im Alter von 14 Jahren an die Musik- und Kunstschule nach Wiesbaden wechselt. Zwischen  2005 und 2008 besucht Christoph Schneider das Mainzer Willigis-Gymnasium und ist parallel Jungstudent an der MHS Mainz. Dort gewinnt der Schüler 2007 den Internen Hochschulwettbewerb sowie mehrere Bundespreise bei Jugend Musiziert (2003-2007). Der junge Klarinettist ist Mitglied des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz (2004-2007), des Bundesjugendorchesters (2005-2009) und Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes (seit 2007) sowie der Villa Musica (seit 2008). Der 21-Jährige studiert seit 2008 an der MHS Weimar, ist 2009 Mitbegründer des Canorusquintetts und seit 2010 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.

Der 21-Jährige Lukas Sieber aus Mainz spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Cello und erhält bis 2003 Unterricht am Peter Cornelius-Konservatorium in Mainz. 2004 bis 2006 ist der junge Cellist Mitglied des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz. 2005 studiert Lukas Sieber erst als Jungstudent, seit 2009 regulär an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt/M. Die Streicher-Sammlung des Landes Rheinland-Pfalz stellt ihm 2006 bis 2010 das wertvolle Gagliano-Violoncello von 1790 zur Verfügung. In diesem Zeitraum ist der junge Cellist Mitglied in der „Deutschen Streicherphilharmonie“ (2006 bis 2008), Stipendiat der Peter Pirazzi-Stiftung (2008/09) sowie der Villa Musica sowie Mitglied der „Jungen Deutschen Philharmonie“ (beides seit 2010).

Auf die Frage nach der Bedeutung seines Instruments verweist Alexander Niehues (26) auf Albert Schweitzer: „Eine Kirche ohne Orgel ist wie ein Körper ohne Seele“. Der hochtalentierte Organist und Chorleiter aus Mainz wird bereits im Alter von 14 Jahren am Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz zum nebenamtlichen Kirchenmusiker ausgebildet. Seit seinem zwölften Lebensjahr begleitet er den Gottesdienst in verschiedenen Mainzer Kirchen.

Nach dem Abitur im Jahr 2004 folgt Alexander Niehues seiner großen Leidenschaft und beginnt an der Hochschule für Musik des Landes Rheinland-Pfalz das Studium der katholischen Kirchenmusik, welches er 2009 mit Auszeichnung abschließt. Im Jahr 2005 wird er als Dompfarrorganist am „Hohen Dom zu Mainz“ zum offiziellen Stellvertreter des Domorganisten Albert Schönberger, den Alexander Niehues rückblickend als einen seiner wichtigsten musikalischen Förderer bezeichnet. Seitdem wirkt er als Organist an verschiedenen CD-Einspielungen unter Leitung von  Komkapellmeister Mathias Breitschaft mit, zuletzt 2008 an der CD „Mainzer Credo“.

Neben seinem Studium ist Alexander Niehues als Dirigent und Chorleiter in verschiedenen Gemeinden tätig. Beim Frankfurter Mendelssohn-Preis für Nachwuchsdirigenten belegt er 2007 den zweiten Platz. Getreu seinem Motto: „Am Besten lernt man einen anderen Menschen kennen, wenn man mit ihm musiziert“, hat das gemeinsame Musizieren für Alexander Niehues einen hohen Stellenwert. Sonst als „Einzelkämpfer“ an der Orgel, genießt er jede Möglichkeit mit einem Orchester zu konzertieren oder Kammermusik zu spielen.

Seit 2009 ist er aktives Mitglied des Arnold-Schoenberg-Chores in Wien und stellte als Chorsolist bei der Kirchenoper „Passion und Auferstehung“ beim Internationen Musikfestival in Ossiach sein gesangliches Talent unter Beweis. Im September 2009 erhält er die Gelegenheit, das Abschlusskonzert des ersten landesweiten „Festival der Chorstimmen“ in Bingen zu dirigieren. Neben seinen vielfältigen Tätigkeiten als Kirchenmusiker absolviert Alexander Niehues 2009 ein Auslandsemester bei dem Wiener Prof. Planyavsky und seit Herbst nimmt er am Masterstudiengang für Kirchenmusik in Freiburg teil.

andreas bongard neuSeit seiner Kindheit ist das Singen die große Leidenschaft von Andreas Bongard (21) aus Nentershausen im Westerwald. Der Tenor ist stolz, als erster Musical-Sänger in die Reihe der mittlerweile mehr als vierzig ZIRP-Stipendiaten aufgenommen worden zu sein: „Das Genre des Musicals verdient es ernst genommen zu werden, weil es verschiedene Musikrichtungen von der Klassik bis zum Rock und Pop bedient und die Komponenten Schauspiel und Tanz mit einbezieht.“

Schon mit neun Jahren steht Andreas Bongard für die „Internationale Theatergruppe Pinocchio´90 e.V.“ auf der Bühne. In der Titelrolle des Musicals „Oliver!“ kann er sich auf der Bühne ausprobieren und erste Bühnenerfahrung sammeln. Es folgen weitere Gesangsrollen bei verschiedenen Musicalproduktionen und Musikgalas.

Von 1998 bis 2000 besucht Andreas Bongard das Landesmusikgymnasium in Montabaur und beginnt mit Klavier- und klassischem Gesangsunterricht. Musiker wie der Chorleiter Hubertus Weimer aus Wallmerod oder Alison Browner aus Limburg. 2002 nimmt der Vierzehnjährige als einer von 6000 Bewerbern am Fernseh-Talentwettbewerb „Teenstar“ teil und gehört zu den fünf Finalisten. Im Rückblick bewertet er dies als eine Zeit, in der er „gute, schlechte und wichtige Erfahrungen“ gemacht hat.

Fünf Jahre später gewinnt Andreas Bongard beim Deutschen Rock & Pop Preis in Wiesbaden den ersten Preis als „Bester Musicalsänger 2007“, wird Zweiter in der Kategorie „Bester Popsänger“ und wird in der Kategorie „Bester Solosänger“ nominiert. Im renommierten "Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2009“ gehört er zu den Endkandidaten. Seit 2008 studiert Andreas Bongard bei Prof. Noelle Turner in Essen an der renommierten Folkwang-Hochschule die Bereiche Gesang, Schauspiel und Tanz.

Das Repertoire Andreas Bongards ist vielseitig und umfasst die gesamte Bandbreite mit Stücken von Schubert, Schumann und Händel´s Messias über klassische und moderne Musicals von L. Bernstein (West Side Story), Boubil/Schönberg (Les Miserables, Miss Saigon) bis hin zu den neuen Komponisten Adam Guettel oder Jason Robert Brown, außerdem Popsongs von Frank Sinatra bis Billy Joel oder Stevie Wonder. Privat hört Andreas Bongard gerne Pop, Soul und Jazz.

LJO-Brass steht für das erfolgreiche Zusammenspiel von 5 jungen Blechbläsern aus dem Saarland und der Pfalz. Die Schüler Johannes Leiner (15) und Constantin Hartwig (16) sowie die Jungstudenten Bruno Wipfler (14), Felix Schauren (16) und Jared Scott (17) haben sich durch das gemeinsame Musizieren als Stimmführer im Blechbläsersatz des renommierten Landesjugend-Sinfonieorchesters Rheinland-Pfalz (LJO) kennengelernt.

Das Repertoire des LJO-Brass reicht vom Barock bis zum Blues, der musikalische Schwerpunkt liegt aber auf der klassischen Musik. Als Ensemble musizieren die Jugendlichen seit November 2007, betreut durch den Saarbrücker Professor Peter Leiner, und gelten zur Zeit als das beste deutsche Nachwuchs-Blechbläserquintett Deutschlands. LJO-Brass ist bereits in die Stipendiatenliste der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Jürgen-Ponto-Stiftung aufgenommen, arbeitet regelmässig mit der rheinland-pfälzischen Landesstiftung Villa Musica zusammen, und erhält Einladungen zu renommierten Festivals wie den Musiktagen Hitzacker, den Moselfestwochen und den Mittelrhein-Musik-Momenten. Den bislang größten Erfolg erzielt das Quintett im Bundeswettbewerb 2008, wo sie mit dem 1. Preis de luxe in der Ensemblewertung den einzigen 1. Preis mit einer Höchstzahl von 25 Punkten erhalten.

Constantin Hartwig (*1992 Neustadt/ Wstr.) spielt Tuba seit seinem 13. Lebensjahr, nachdem er von 2001 bis 2006 bereits Schlagzeugunterricht erhalten hat. Der Schüler nimmt Unterricht bei Jens B. Larsen, MHS Hannover, sowie bei Ralph Rudolph, MHS Saar/ Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz/ Rennquintett, und ist seit 2007 Mitglied des LJO.

Johannes Leiner (*1993 Landau) spielt Trompete seit er 10 Jahre alt ist, außerdem Klavier und Schlagzeug. Unterrichtet wird der Schüler durch seinen Vater Peter Leiner. 2005 und 2006 erhält er den 2. Landespreis Klavier solo. Als Solobläser ist er seit 2007 Mitglied des LJO.

Felix Schauren (*1992 Lahnstein) beginnt im Alter von 5 Jahren mit dem Schlagzeugunterricht, lernt ab 2001 in der Musikschule Koblenz Trompete und spielt seit 2005 zusätzlich Klavier. Er ist seit 2006 Mitglied des LJO. 2006 gewinnt Felix Schauren den 1. Bundespreis Jugend Musiziert solo und ist seit 2007 Jungstudent an der MHS Saar bei Peter Leiner.

Jared Scott (*1991 Zug/ CH) spielt seit dem 10. Lebensjahr Horn, seit 2006 auch Klavier. Er gewinnt 2003 den 1. Landespreis Jugend Musiziert, 2005 den 1. Bundespreis Duo, ist bereits seit 2004 Mitglied des LJO und seit 2007 auch des Bundesjugendorchesters. Der Jungstudent nimmt seit 2007 Unterricht bei Andreas Klebsch, jetzt bei Will Sanders, an der MHS Karlsruhe.

Bruno Wipfler (*1994 Bad Dürkheim) spielt seit 2006 Posaune im LJO. Er erlernt im Alter von 5 Jahren das Tenorhornspiel, wechselt mit 6 Jahren zur Altposaune, nimmt mit 7 das Klavierspiel dazu und spielt seit dem 9. Lebensjahr Tenorposaune. Bruno Wipfler nimmt seit 2003 erfolgreich am Wettbewerb Jugend musiziert teil und gewinnt 2004 im Duo den 1. Preis beim Karel Kunc-Wettbewerb in Bad Dürkheim. Der Schüler ist seit 2006 Jungstudent der MHS Stuttgart bei Henning Wiegräbe.

Lina Alirezania (15) und Annabell Opelt (19) sind solo hervorragende Musikerinnen mit großer Zukunft, doch im Duo unschlagbar. Sie haben sich als Schülerinnen von Birgit Häußer in der Trierer Musikschule kennengelernt und musizieren nun bereits seit 1 Jahr zusammen. Beide schätzen barocke Musik, z.B. Werke Vivaldis, doch zu ihrem Repertoire gehören natürlich auch Stücke anderer Epochen, sogar Jazzmusik. Der jüngste und bislang größte gemeinsame Erfolg von Lina und Annabell ist 2008, als sie im Blockflötenduo die Höchstpunktzahl und damit den 1. Preis im Bundeswettbewerb Jugend Musiziert erspielen.

Lina Alirezania (*1993 Gusterath) erhält seit ihrem 6. Lebensjahr Unterricht im Spiel der Blockflöte, beginnt mit 10 Jahren mit dem Spiel der Traversflöte (Birgit Häußer). Seit dem 11. Lebensjahr nimmt sie Klarinetten- (Pia Langer) und seit dem 14. Lebensjahr auch Klavierunterricht (Georg Weege). Sie gewinnt den 1. Bundespreis Jugend Musiziert zunächst 2005 im Blockflötentrio, 2006 als Blockflöte Solo sowie 2007 den 2. Bundespreis in der Kategorie Alte Musik. Die Schülerin des Humboldt-Gymnasiums in Trier ist Mitglied des Ensembles für alte Musik Primavera Musicale. Seit Sommer 2007 nimmt sie am als Jungstudentin von Dorothee Oberlinger Unterricht im Mozarteum Salzburg.

Annabell Opelt (*1989 Vreden) besucht bereits im Alter von 9 Jahren das Konservatorium im luxemburgischen Esch, setzt ihre Ausbildung zwei Jahre später in der Musikschule Trier fort und wird 2003 Schülerin des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz in Montabaur. Im Bundeswettbewerb Jugend Musiziert gewinnt sie 2004 und 2008 1. Preise, 2007 den 2. Preis. Seit 2005 ist Annabell Opelt Jungstudentin an der MHS Frankfurt/M. und nimmt dort parallel Klavierunterricht. Seit 2006 ist sie Mitglied im Chor Art of the Voice unter Leitung von Martin Ramroth.

wurde 1985 in Mannheim geboren und erhielt bereits mit fünf Jahren Violin- und später Klavierunterricht. Im Alter von zehn  Jahren nahm sie ihren ersten Gesangsunterricht bei Judith Janzen. In den Jahren 1998, 2000, 2002, 2003 und 2004 war sie Bundespreisträgerin beim Wettbewerb "Jugend musiziert" in den Kategorien Kunstlied, Gesang solo sowie Gesangsensemble.

Als besondere Auszeichnung erhielt sie 2003 den Bruno Hermann Preis der Pfälzischen Musikgesellschaft und trat mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester auf. Sie hat bereits einige Erfahrung mit Liederabenden und Oratorienengagements vorzuweisen. Im Oktober 2004 begann sie ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule in Frankfurt am Main bei  Melinda Liebermann.

Seit Oktober 2005 studiert sie an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Rudolf Piernay. Im Mai 2006 gewann sie mit Cornelia Weiß (Klavier) den Sonderpreis des Heinrich Vetter-Wettbewerbs für das beste jüngere Ensemble. Außerdem wurde Hanna-Elisabeth Müller im November 2007 als Stipendiatin in die Yehudi Menuhin Stiftung "Live Music Now" aufgenommen.

Zum ersten Mal in Berührung mit Jazz kam Franziska Klein während ihrer Realschulzeit in der Go Vocal Schule Stuttgart. Während sie am Wirtschaftsgymnasium der Friedrich-List Schule in Mannheim ihr Abitur absolvierte, nahm sie im Musikpark Mannheim Gesangsunterricht bei Luca Sportiello sowie Klavierunterricht. Ihre Sprecherstimme bildete sie durch einen Phonetikkurs an der Theaterakademie Mannheim aus.

Neben der Gesangsausbildung ging Franziska Klein ihrer zweiten Leidenschaft nach: Sie spielte und sang in verschiedenen Theatergruppen und erlernte dabei ihr präsentes Auftreten auf der Bühne, mit dem sie das Publikum heute immer wieder in ihren Bann zu ziehen vermag.

Ein Engagement für eine CD-Aufnahme mit  "Blue Milk", einer mit dem europäischen Popnachwuchspreis ausgezeichneten Gruppe, bestätigte Frabziska Klein in der Entscheidung, Gesang zu studieren. Seit 2005 lebt sie in Mainz und studiert  Jazz- und Popularmusik u.a. bei Alexander Gelhausen.Das junge Ausnahmetalent nahm im Rahmen ihres Studiums bereits zwei mal am Hanza-Jazz-Festival in Koszalin (Polen) teil. 

1985 in Bernkastel-Kues geboren, spielt er  seit seinem achten Lebensjahr Trompete. Er gewann mehrere erste Preise bei "Jugend Musiziert" und war Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Jugendorchester. Tourneen führten ihn in die europäischen Nachbarländer und nach China. Seit 2005 studiert er Trompete bei Malte Burba an der Hochschule für Musik in Mainz.

Als Interpret widmet er sich in besonderem Maße der Neuen Musik und konzertiert im In- und Ausland, solistisch und in den unterschiedlichsten Kammermusikformationen. 2007 nahm er an der Ensembleakademie des Klangforum Wien teil und war zu Gast bei den "Klangspuren Schwaz" im Rahmen der Ensemble Modern Akademie unter der Leitung von Michael Gielen.

Zu seiner Arbeit gehört auch das intensive Zusammenwirken mit Komponisten an neuen Werken für sein Instrument, darunter mit Moritz Eggert und Carlos Sandoval. 2007 wurde ihm der Förderpreis der Musikhochschule Mainz verliehen. Bei der 11. International Competition of Contemporary Chamber Music in Krakau gewann er den zweiten Preis. Zudem wurde ihm für seine Interpretation von Hanna Kulentys "Brass No.1 for Double-Bell Trumpet" der Marek-Stachowski-Award für die beste Interpretation eines polnischen Werkes zugesprochen. Weitere Informationen unter www.paul-huebner.com.

Ji-Hae Park erhielt mit fünf Jahren den ersten Geigenunterricht bei ihrer Mutter, Leiterin des "Vivaldi Young-String Orchestra", dem Ji-Hae mit neun Jahren beitrat. Nachdem sie bei nationalen Wettbewerben in Korea einmal den ersten und einmal einen Gold-Preis gewann, kam sie 1998 nach Deutschland, wo sie neben dem Besuch eines Gymnasiums als Jungstudentin am Peter-Cornelius-Konservatorium bei Helga Wähdel studierte.

Im April 2000 wechselte sie in die Violinklasse von Prof. Ulf Hoelscher an die Staatliche Hochschule für Musik in Karlsruhe, wo sie im Herbst 2003 ihr reguläres Musikstudium begann.
Seitdem gab Ji-Hea zahlreiche Konzerte in der Schweiz, den U.S.A., in Italien, England und Korea und wurde unter anderem zweimal 1.Bundespreisträgerin des Wettbewerbs "Jugend musiziert" in den Kategorien "Violine-Solo" und "Streichensemble in verschiedener Besetzung".

Sie ist außerdem Stipendiatin der Kulturstiftung Dresdener Bank, der Markelstiftung und der "Deutschen Stiftung Musikleben", dank derer sie auf den Geigen von Petrus Guarnerius und Francesco Ruggeri spielen durfte.

Den größten Teil ihrer Klavierausbildung erhielt Susanne Lang vor ihrem Studium in der Klasse von Leonora Josiovitsch an der Städtischen Musikschule Frankenthal. Daneben besuchte sie Meisterkurse vor allem bei Rudolf Buchbinder, Pavel Gililov und Karl-Heinz Kämmerling.

Nachdem sie 2003 mit 17 Jahren ihr Abitur absolvierte, studierte sie zunächst an der Musikhochschule Mannheim bei Eugen Polus und wurde 2005 in die Konzertklasse von Rudolf Buchbinder aufgenommen.
Sie erspielte sich den 1. Preis im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in der Solo-Wertung und in Klavierbegleitung und war zweimal Jury-Mitglied, 2005 beim Bela-Bartok-Wettbewerb in Karlsruhe und 2006 bei "Jugend musiziert". Sie ist außerdem Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.

Bereits mit fünf Jahren genoss Andreas Kubitzki eine musikalische Früherziehung. Nach zwei Jahren Schlagzeugunterricht in der Musikschule Simmern und bei Daniel Lunkenheimer trat er mit sieben Jahren in das Jugendorchester Spabrücken ein. In den folgenden Jahren spielte er außerdem im Symphonischen Blasorchester Spabrücken, der Bläserphilharmonie Süd-West und weiteren Symphonieorchestern.

Ab 2001 besuchte Andreas als Jungstudent die Klasse von Jürgen Neißner am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz, an dem er 2003 schließlich sein reguläres Studium begann. In der Zwischenzeit gab er Solokonzerte unter anderem im Frankfurter Dom, gewann 2001 den ersten Preis beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert", war selbst Schlagzeuglehrer in verschiedenen Musikvereinen und an der privaten Musikschule Mainz-Laubenheim und gründete das Percussion-Ensemble "molto percussivo".

Andreas spielte in den Masterklassen von Gerrit Nulens, Arnold Marinissen und Keiko Abe und nahm 2006 am Internationalen Marimbawettbewerb in Linz teil.

Anna Maria Seul begann im Alter von acht Jahren das Harfespiel an der Emmerich Smola-Musikschule in Kaiserslautern mit Unterricht bei Maria Andres, Maria Stange und Maria Szarvas.

Mit 15 wurde sie bei Maria Stange Vorstudentin an der Musikhochschule Stuttgart. Dort studierte sie seit 2002 bevor sie zum Sommersemester 2005 an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main in die Klasse von Françoise Friedrich wechselte. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Frédérique Cambreling, Prof. Godeliever Schrama und Isabelle Moretti.
Sie spielte in verschiedenen Orchestern, so dem Orchester der Zwingenberger Schlossfestspiele und der Jungen Sinfonie Berlin. Als Solistin begleitete sie u.a. bereits das Daimler-Chrysler Kammerorchester und das Orchester der Universität des Saarlandes.

Frank Riedel erhielt seinen ersten Saxophonunterricht im Alter von zwölf Jahren. Im Mai 2000 wurde er am Peter-Cornelius Konservatorium in Mainz aufgenommen. Dort erhielt er eine studienvorbereitende Ausbildung im Hauptfach Altsaxophon bei Peter Fuchs und im Nebenfach Klavier.

Er gewann zahlreiche Preise, u.a. mehrfach beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in den Kategorien Saxophon Solo, Duo Klavier und ein Holzblasinstrument oder Klavier-Kammermusik.
Im Januar 2005 fuhr er als Teil eines Klaviertrios auf eine vom Deutschen Musikrat organisierte Konzertreise nach Finnland. Im Juni 2005 erhielt er den Förderpreis 2005 des Rotary Club Worms. Seit dem Wintersemester 2004/05 studiert er "Instrumentalpädagogik für klassisches Saxophon" an der Hochschule für Musik in Köln bei Prof. Daniel Gauthier.

Den ersten Klavierunterricht erhielt Christian Strauß mit sieben Jahren von seinem Vater.
Von 1996 bis 1998 nahm er Klavierstunden bei Prof. Leonid Kontorowski bevor er 1999 sein Studium zum "Diplom-Musiklehrer" im Hauptfach Klavier an der Musikhochschule Mainz bei Prof. Lidia Grychtolowna begann. Dieses beendete er 2004 und schloss den künstlerischen Aufbaustudiengang "Konzertexamen" bei der gleichen Lehrerin an.

Christian Strauß gewann zahlreiche Preise beim Wettbewerb "Jugend musiziert" und arbeitete u.a. mit den Dirigenten Christian Kluttig (Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz), Michael Hofstetter und Matthias Breitschaft.

Er nahm an Meisterkursen von Lazar Berman, Günter Ludwig, Hans Leygraf und Bernard Roberts teil.
Im Juli 2005 gastierte er mit einem Klavier-Recital in der weißrussischen Hauptstadt Minsk.

Benedict Klöckner ist der jüngste von der ZIRP geförderte Musiker. 1989 geboren begann er mit neun Jahren mit dem Cellospiel und gewann bereits zwei Jahre später die Solowertung beim Wettbewerb "Jugend musiziert". Zurzeit besucht er die elfte Klasse des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz und studiert zusätzlich gefördert vom Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter an der Musikhochschule Hannover.

Seit Oktober 2003 ist er außerdem Jungstudent in der Klasse von Prof. Martin Ostertag an der Musikhochschule Karlsruhe. Neben vielen nationalen Preisen gewann Benedict Klöckner 2004 den Sonderpreis der Irino-Foundation Tokio für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes. Der sechzehnjährige Schüler spielt auf einem Gagliano Cello aus dem 18. Jahrhundert, das ihm die Landessammlung Rheinland-Pfalz zur Verfügung stellte.

Tonia Solle begann ihre Musikkarriere mit Klavierstunden bei Waltraud Panzer und Prof. Siegbert Panzer. Im Alter von 13 Jahren begann sie Fagott zu spielen und gewann zahlreiche Preise bei "Jugend musiziert" sowie dem Südwestdeutschen Kammermusikwettbewerb "Karel Kunc".

Seit 1998 studiert sie an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Alfred Rinderspacher – unterbrochen von zwei Jahren Aufenthalt an der Musikhochschule "Franz Liszt" in Weimar. Sie ist Mitglied der "Jungen Deutschen Philharmonie" und Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Seit Ende 2004 absolviert sie ein Praktikum bei den Duisburger Philharmonikern.

Die gebürtige Kölnerin Christine Fraisl ging bereits nach drei Jahren Harfenunterricht als Jungstudentin zu Prof. Anne Hütten an die Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. 1997 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater München in die Klasse von Prof. Helga Storck. Im letzten Jahr erhielt Christine Fraisl ihr Diplom als Musiklehrerin für Harfe und rhytmisch-musikalische Früherziehung. Zurzeit setzt sie ihr Studium im künstlerischen Fach fort.

Von 1997 bis 1999 war sie Mitglied des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz bevor sie für drei Jahre ins Bundesjugendorchester wechselte. Zusammen mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester wurde sie als Solistin zum Weltharfenkongress 2002 eingeladen. Sie spielte unter anderem mit der "Jungen Europa Philharmonie" und nahm an der Opernakademie der Jungen Münchner Philharmonie teil.

Anna Sophie Dauenhauer erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. Sie war mehrfach Preisträgerin im Wettbewerb "Jugend musiziert" und gewann im letzten Jahr den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werks des 19./20. Jahrhunderts beim internationalen Violinwettbewerb "Andrea Postacchini" in Italien.

1999 wechselte sie vom rheinland-pfälzischen Landesjugendorchester in das Bundesjugendorchester dem sie bis 2002 angehörte – zuletzt als stellvertretende Konzertmeisterin. Die junge Musikerin besuchte unter anderem Meisterkurse bei Wilhelm Melcher und Franz Beyer, dem Orpheus Quartett, Yfrah Neamann und Charles Avsharian. Sie spielt eine Geige J.B. Vuillaume aus der Landessammlung Rheinland-Pfalz.

Der Pianist Eugen Dietrich erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren von seiner Mutter. Mit zwölf Jahren bekam er Unterricht bei Karl-Heinz Simon an der Städtischen Musikschule Germersheim. Er nahm erfolgreich an vielen Wettbewerben teil, so mehrfach bei "Jugend musiziert" auf Landes- und Bundesebene.

2002 erhielt er den Bruno Hermann-Preis der Pfälzischen Musikgesellschaft. Zusätzlich vertiefte er seine Fähigkeiten in Meisterkursen bei Wolfgang Manz, Karl-Heinz Kämmerling und anderen. Nach dem Abitur wurde er in die Klavierklasse von Klaus Hellwig an der Universität der Künste in Berlin aufgenommen.

Das Trio trillennium wurde 1999 gegründet und hat sich vor allem der Jazz-Musik verschrieben. Das Repertoire des Trios umfasst neben Eigenkompositionen auch arrangierte Songs von Pop- und Jazzgrößen wie Sting und Stevie Wonder. Die Interpretation bekannter Jazz-Standards ist ein weiterer Schwerpunkt ihrer Musik. trillennium tritt regelmäßig in Clubs und bei Musikfestivals, wie dem OpenOhr-Festival in Mainz und dem Jazzfestival Wiesbaden, auf. Die Musiker sind alle Jahrgang 1977 und kennen sich seit vielen Jahren.
 
Daniel Stelter (Gitarrist und Sänger) studiert in Mainz Jazzgitarre und Arrangement. Er hat mehrere Preise bei "Jugend musiziert" und "Jugend jazzt" erhalten. Neben CD-Aufnahmen und einer Südosteuropatournee mit dem Bundesjugendjazzorchester hatte er TV-Auftritte mit verschiedenen Bands, eine davon die Band "Glashaus". Zur Zeit wirkt er als Gitarrist und Komponist bei zahlreichen Studio- und Live-Produktionen mit.

Sebastian Klose (Bassist) studiert Diplom- Jazz mit Schwerpunkt Bass in Mainz. Er erhielt mehrere Preise bei "Jugend jazzt". Auch er ist Mitglied im Bundesjugendjazzorchester sowie im Landesjugendjazzorchester.

Axel Pape (Schlagzeuger) absolviert momentan den Studiengang zum Diplom-Musiker im Fach Jazz und Popularmusik in Mainz. Auch er ist mehrfacher Preisträger von "Jugend jazzt".

David Schultheiß, Jahrgang 1979, bekam seinen ersten Geigenunterricht mit 5 Jahren bei Franz Sykora an der Musikschule Ludwigshafen. Von 1995 bis 2003 unterrichtete ihn Professor Edith Peinemann an der Musikhochschule Frankfurt, zunächst als Jungstudent und nach seinem Abitur 1999 im Studiengang "Künstlerische Ausbildung" in Violine. Zusätzlich nahm er Kammermusikunterricht. Im Wintersemester 2003 hat er an der Musikhochschule München das Studium bei Professor Christoph Poppen aufgenommen.

David Schultheiß hat zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen, u.a. den 1. Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 1998 und den 3. Preis beim "Internationalen Musikwettbewerb Markneukirchen" 2003. Im Jahr 2001 wurde er in die Yehudi-Menuhin-Stiftung "Live music now" aufgenommen.

Von 1995 bis 1997 war Schultheiß Mitglied im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz, im Jahr 2000 beim Landesjugendensemble für Neue Musik Rheinland-Pfalz. Er absolvierte mehrere Meisterkurse u.a. bei Igor Ozim, Helmut Zehetmair und Ivry Gitlis. 2002 nahm er an der 1. Rheinischen Streicherakademie Bonn sowie der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein-Musikfestivals teil, bei dem er sowohl als stellvertretender als auch als 1. Konzertmeister mitwirkte.

Beispiele aus seinem Repertoire sind: "Carmen-Fantasie" von P. de Sarasate, "Rondo capriccioso" von C. Saint-Saens, Sonaten für Klavier und Violine von Brahms, Beethoven, Mozart, Debussy u.a., Sonaten und Partiten für Violine solo von Johann Sebastian Bach sowie Solostücke u.a. von Paganini, Ernst, Hindemith, Penderecki.

Das Duo Changes traf beim Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zusammen. Nicht mehr nur Bearbeitungen bekannter Jazz-Standards, wie John Greens Ballade "Body and Soul", stehen auf dem Programm der beiden Musiker. Auch Eigenkompositionen mit "Raum für Improvisation und Variation" meistern die Changes, etwa das geheimnisvolle "Secrets".

Schon früh entbrannte ihre Leidenschaft für Jazz. Seit ihrer Jugend sammelten sie Erfahrungen in verschiedenen Jazz-Formationen, vom Duo bis zur Big Band.

Oliver Fox (Saxophon), Jahrgang 1979, studiert seit 2000 bei Paul Heller, Bobby Stern und Joachim Ullrich und ist Mitglied des "Berliner JugendJazzOrchesters".

Olaf Taranczewski (Jazzpiano), 1977 geboren, ist seit 2000 Schüler bei Martin Sasse, Vitold Rek, Joachim Ullrich und Janusz Stefanski, nachdem er 1999 an der Frankfurt Musik-Werkstatt begonnen hatte.

Markus Gabriel Ecseghy, Jahrgang 1977, tritt seit fünf Jahren als Solist auf. Im März 2002 erst spielte er die anspruchsvolle Klavierfassung von Beethovens Klavierkonzert op. D-dur mit dem Dvorak-Sinfonieorchester Prag. Dies brachte ihm eine Einladung zu den Bad Hersfelder Festspielen im Sommer 2003 ein.
Ecseghy stammt aus einer musikalischen Familie. Als Sechsjähriger gab ihm sein Vater die ersten Geigenstunden, Vera Sykora brachte ihm an der Musikschule Ludwigshafen das Klavierspiel bei.

Bevor er sein Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Dastellende Kunst in Mannheim bei Prof. Andreas Pistorius aufnahm, war er Schüler von Prof. Josef Anton Scherrer und Prof. Leonora Jessiovitch. Daneben besuchte er Meisterkurse mit Paul Badura-Skoda, Svgeni Malinin, Rolf Plagge und zuletzt Russel Sherman. Letztes Jahr lud er ihn ein, auf dem Klavierfestival Ruhr sein Können unter Beweis zu stellen.

Ecseghy gewann eine Reihe erster Preise. Nicht nur bei "Jugend musiziert", sondern auch beim Rotary Clubs Worms und beim Wolfgang-Hoffmann-Kammermusikwettbewerb der Württembergischen Hochschulen. 1999 und 2001 gewann der Pianist den Adolf-Metzner Musikwettbewerb, ausgerichtet von der Stadt Frankenthal.

Seit mehr als drei Jahren ist Johannes Nies,geboren 1984, Privatschüler von Prof. Karl-Heinz Kämmerling von der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und nimmt auch an dessen internationalen Meisterkursen teil.
1995 begann Nies in Neunkirchen mit dem Klavierunterricht. Schon drei Jahre später gab er Konzertabende. Jüngst brillierte er vor der Capella Classika mit Beethovens 2. Klavierkonzert in B-dur.

Nies' Können brachte ihm zahlreiche Musikpreise ein. 1996 war er Sieger des Landeswettbewerbs "Jugend musiziert" in Mainz, 1998 beim Deutschen Tonkünstlerverband in Köln. Den 3. Preis beim Bundeswettbewerb von "Jugend musiziert" übertraf er 2002, als er wiederum bei der Veranstaltung zum besten Künstler gekürt wurde.

Das seit 1999 bestehende Trio Sveg besticht durch sein nuancenreiches Spiel und seine kammermusikalische Homogenität. Das Repertoire des jungen Ensembles umfaßt Standardwerke der Trio-Literatur der Wiener Klassik, der Romantik, und des späten 19. und des 20. Jahrhunderts. Das Trio erhielt 2000 den Bad Homburger Förderpreis für Kammermusik und ist Stipendiat der Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft Hannover. Die jungen Musiker des Trios studieren an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und blicken auf eine ausgedehnte Konzerterfahrung zurück.

Swantje Hoffmann (Violine) erhielt bei Karin Boerries und Prof. Walter Forchert in Frankfurt am Main Geigenunterricht. Derzeit studiert sie bei Prof. Nora Chastain im Aufbaustudiengang Solistenklasse in Lübeck. Erfahrungen hat sie u.a. im Frankfurter Opernorchester und als 2. Konzertmeisterin des Orchesters des SWR Baden-Baden/Freiburg gesammelt. Sie ist Mitglied in verschiedenen Barockensembles, da ihr besonderes Interesse der historischen Aufführungspraxis gilt.

Phillipp Schweikhard (Violoncello) absolvierte sein Cellostudium in München, Frankfurt/ Main und Karlsruhe. Als Solocellist sammelte er Erfahrung im AMATI-Ensemble München unter Attila Balogh und über Deutschlands Grenzen hinaus in verschiedenen anderen Orchestern. Seit August 2000 hilft er im Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt/Main aus. 1997 erhielt er den Musikförderpreis des Gasteig-Kulturkreises München.

Andrea Schnaus-Jantzen (Klavier) studierte in Hannover und Frankfurt/ Main Klavierkammermusik und Liedbegleitung. Als Klavierbegleiterin hat sie sich einen hervorragenden Ruf erworben. Derzeit hat sie einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Frankfurt/Main. Mit dem renommierten "Mädchenchor Hannover" gab sie Konzerte in ganz Europa, Japan, Südamerika und den USA. 1997-2001 war sie Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung.

Die in Trier geborene Sopranistin studiert während der Schulzeit am Conservatoire de la Ville de Luxembourg Violine und Kammermusik und ist u.a. Mitglied im Weltjugendorchester der Jeunesses Musicales. Zunächst beginnt Dorothea Maria Marx ein Schulmusik-Studium, doch 1997 wechselt sie an der Universität Mainz in die Gesangsklasse von Prof. Claudia Eder. Schwerpunkte ihrer zahlreichen Opernauftritte während des Studiums bilden Opern des Barock und von W. A. Mozart, aber auch die Romantik und Werke des Belcanto sowie der Moderne gehören zu ihrem Repertoire. Ihr jüngster Erfolg ist die Pamina in "Die kleine Zauberflöte" am Staatstheater Mainz; dort übernimmt sie in weiteren Aufführungen auch die Erste Dame sowie die Königin der Nacht.
Nach einer CD-Aufnahme von C. Orffs "Carmina Burana" erscheint Ende 2001 ihre zweite CD, auf der sie Lieder von Claude Debussy interpretiert. Ihr Können als Liedinterpretin stellt sie mit Preisen bei Wettbewerben für Liedgesang unter Beweis. Beim 29. Bundeswettbewerb Gesang in Berlin wird sie Finalistin.

Zu ihrem Repertoire für Veranstaltungen der ZIRP-Mitglieder gehören u.a. Werke von Bach, Beethoven, Donizetti, Mozart, Orff, Verdi, Schubert, Weill und Weber.

Schon in ihrer Heimat Jugoslawien beginnt Tijana Grujic ihre musikalische Ausbildung. Die attraktive Mezzosopranistin gewinnt mehrere Schulwettbewerbe in der Republik Serbien sowie den 1. Preis des Erica-Köth-Wettbewerbs und ist Preisträgerin des Bayreuth-Wettbewerbs in Mainz.
Im Staatstheater Mainz übernimmt die erfolgreiche Nachwuchskünstlerin 2001 die Rolle der Zweiten Dame in der Oper "Die kleine Zauberflöte" von W. A. Mozart. In diesem Jahr stellt sie außerdem ihr Können als Lisetta in der Oper "Don Giovanni" von V. Righini unter Beweis.
Tijana Grujic ist zudem mit den "Brandenburger Philharmonikern" zu hören und überzeugt das Publikum in der Kammeroper Rheinsberg sowie beim Silvester-Operngala-Konzert 2001 mit der Philharmonie Rheinland-Pfalz.
2002 studiert sie Gesang an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz bei Prof. Claudia Eder.

Zu ihrem Repertoire für Veranstaltungen der ZIRP-Mitglieder gehören u.a. Werke von: Vivaldi, Mozart, Rossini, Tschaikowsky, Babic und Schubert.

Anna Koch erhält mit neun Jahren den ersten Gitarrenunterricht bei ihrem Vater am Peter-Cornelius-Konservatorium. Seitdem hat sie zahlreiche Kammermusik- und Meisterkurse bei namhaften Gitarristen absolviert. Sie gewinnt zwischen 1997 und 2000 mehrmals in Folge den 1. Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". Im Südwestrundfunk und beim Fernsehsender K3 präsentiert die Nachwuchskünstlerin ihr Können in Soloprogrammen.
Seit 1999 zählt Anna Koch als eines von zwei deutschen Mitgliedern zum "European Youth Guitar Ensemble", mit dem sie internationale Erfahrungen sammelt. Bei der EXPO 2000 in Hannover gibt die Stipendiatin ein Konzert im Duo mit Violoncello. Mit sechzehn Jahren wird Anna Koch in die studienvorbereitende Ausbildung am Peter-Cornelius-Konservatorium aufgenommen. Im Jahr 2001 nimmt sie an der Musikhochschule Freiburg ihr Studium der Schulmusik und Germanistik auf. Zusätzlich belegt sie den Studiengang "Diplom-Gitarrenlehrerin".

Zu ihrem Repertoire für Veranstaltungen der ZIRP-Mitglieder gehören u.a. Werke von Dowland, Bach, Sor, Guiliani, Barrios, Rodrigo, Turina, Riehm und Duarte.

Bereits im Alter von vier Jahren beginnt die musikalische Ausbildung von Katharina Ruf. Zunächst wird sie in Geige und ab 1994 in Klarinette unterrichtet. Als Mitglied des "Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz" kann sie von 1994-1997 und anschließend ein Jahr im "Bundesjugendorchester" früh Orchestererfahrungen sammeln. Bundespreise im Wettbewerb "Jugend musiziert" zeigen, dass ihre musikalischen Leistungen außergewöhnlich reif sind. Der Südwestrundfunk gewinnt sie für Studioaufnahmen.
In Kammermusikkursen z.B. bei der "Villa Musica" und in der "Internationalen Sommerakademie für Kammermusik Niedersachsen" erweitert sie ihren musikalischen Horizont.
An der Musikhochschule Detmold studiert die Klarinettistin seit 1998 Musik bei Prof. Hans-Dietrich Klaus. Seit 2001 ist sie Mitglied im Bundesstudentenorchester "Junge Deutsche Philharmonie".

Zu ihrem Repertoire für Veranstaltungen der ZIRP-Mitglieder gehören u.a. Werke von Hoffmeister, Weber, Schuhmann, Brahms und Bucchi.

Die charmante Deutsch-Russin hat trotz ihrer Jugend (Jahrgang 1981) bereits eine Menge Konzerterfahrung gesammelt. Als Schülerin der überregionalen Musikschule für begabte Kinder in Lipezk gewann sie zahlreiche Wettbewerbe.
Mit 13 Jahren war sie Stipendiatin der Lipezkregion und dann der russischen Föderation. Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland trat sie im Jahr 1998 als Solistin mit dem Landesjugendorchester Northhampton auf und wurde im selben Jahr Jungstudentin an der Frankfurter Musikhochschule bei Irina Edelstein, die sie nunmehr als ordentliche Studentin unterrichtet .Im Jahr 1999 belegte sie beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" den ersten Preis in der Wertung Klavierbegleitung und ein Jahr später beim Grotrian-Steinweg-Wettbewerb in Braunschweig den zweiten Preis. Außerdem gewann sie im Jahr 2000 den Koblenzer Mozartpreis in der Kategorie Kammermusik-Duo und den Förderpreis des Lions-Clubs Neuwied-Andernach.

Repertoire für Veranstaltungen der ZIRP-Mitglieder:
Werke u.a. von Bach, Scarlatti, Beethoven, Chopin, Liszt, Rachmaninov

Der junge Kanadier (Jahrgang 1976) blickt auf eine internationale Karriere zurück:
Nach einem Abschluss am Curtis Institute of Music in Philadelphia/USA studiert er nun in Mainz bei Anne Shih. Er gewann unzählige Wettbewerbe, als Solist unter anderem beim Coquitlam Music Festival und beim Vancouver Kiwanis Music Festival 1989 und 1994. In der Kategorie Kammermusik belegte er unter anderem den ersten Platz bei der CIBC Canadian National Music Competition und beim British Columbia Festival of the Arts.
Beim Internationalen Kammermusik Wettbewerb in Thessaloniki im Jahr 2000 wurde er Zweiter. Das Ausnahmetalent spielte bereits in mehreren Orchestern und war im vergangenen Jahr auf vielen Konzerten in Deutschland zu hören, so auch beim Landauer Sommermusik Festival und bei den Mozart Festwochen im Kloster Eberbach.

Repertoire für Veranstaltungen der ZIRP-Mitglieder:
Werke u. a. von Bach, Beethoven, Brahms, Kreisler, Mozart, Prokofiev, Sarasate, Schubert, Vivaldi, Wieniawski.

Der gebürtige Mainzer (Jahrgang 1974) kennt seine Instrumente im wahrsten Sinn in- und auswendig. Nach einer Lehre als Instrumentenmacher absolvierte Thomé in Mainz ein Schlagzeugstudium mit Auszeichnung. Heute studiert er in Karlsruhe und Wiesbaden mit Schwerpunkt: Musik des 20. Jahrhunderts. Seine erste CD nahm er 1998 mit dem Percussion Ensemble Mainz auf. Heute steht Thomé häufig mit Flötistin Leslie Hammen als "duo in progress" auf der Bühne.

Repertoire für Veranstaltungen der ZIRP-Mitglieder:
Solowerke für Marimba und Vibraphon, außerdem "Set-up" (Kombination verschiedener Schlaginstrumente). Duokompositionen mit der Flötistin Leslie Hammen.

ZIRP-Musikstipendium

Teaser Musik-Stipendium

Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) und die Villa Musica Rheinland-Pfalz vergeben jährlich Jahresstipendien im Wert von insgesamt 12.000 € an junge rheinland-pfälzische Musikstudentinnen und Musikstudenten.

Bewerben können sich

einzelne Sänger und Instrumentalisten (außer Orgel) sowie Ensembles (Duo bis Quintett) aller Sparten (auch Gesang, Jazz und Popularmusik).

Kandidatinnen und Kandidaten müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie haben einen (Erst- oder Zweit-)Wohnsitz in Rheinland-Pfalz und haben einen wesentlichen Teil ihrer musikalischen Ausbildung in Rheinland-Pfalz erhalten.
  • Sie sind an einer Musikhochschule eingeschrieben und haben ihr Musikstudium noch nicht abgeschlossen.
  • Sie sind im Förderjahr zwischen 16 und 28 Jahre alt.
  • Sie erhalten derzeit keine andere Förderung (BAFöG ausgenommen).
  • Sie verpflichten sich, im Laufe des Förderjahres ein kostenloses Konzert und mindestens zwei musikalische Einlagen im Rahmen von ZIRP-Veranstaltungen oder bei ZIRP-Mitgliedern in Rheinland-Pfalz zu geben.

Die Bewerbungsphase beginnt jedes Jahr im September. Das Probespiel findet meist im November statt, der genaue Termin wird mit der Ausschreibung bekannt gegeben.