Gesellschaft 2030

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Das Projekt „Gesellschaft 2030“ der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. greift die Ergebnisse eines Foresight-Prozesses auf, den die ZIRP im Herbst/Winter 2015 mit zahlreichen Experten aus Rheinland-Pfalz durchgeführt hat. Als ein zentrales Zukunftsthema wurde dabei benannt: In welcher Gesellschaft werden wir im Jahr 2030 leben?

Um dieser Frage nachzugehen, werden wir die Dimensionen Zusammenleben, Gerechtigkeit und Teilhabe zu den Schwerpunkten unserer Projektarbeit machen.

Das Projekt wird von einem Expertengremium flankiert, dem rund hundert Persönlichkeiten aus ganz Rheinland-Pfalz angehören. Die Expertinnen und Experten repräsentieren einen Großteil unserer Gesellschaft und werden in regelmäßigen Sitzungen Ansätze und Handlungsoptionen erarbeiten, um gesellschaftlichen Entwicklungen schon heute adäquat zu begegnen.

Ziel des Projekts ist es, die konkreten Herausforderungen der Gesellschaft in Rheinland-Pfalz für die nächsten Jahre zu beleuchten und einen „Kodex 2030“ zu entwickeln: Grundsätze, Empfehlungen und Maßnahmen, die zur aktiven Gestaltung unserer Gesellschaft beitragen sollen. Dazu bieten wir mit unserem Projekt Gesellschaft 2030 die Plattform zum Austausch und fördern die Vernetzung der wichtigsten Akteure. Die Attraktivität des Standortes Rheinland-Pfalz zu sichern, ist Kernthema der ZIRP, und spielt dabei eine besondere Rolle.

Am Montag, 06.11.2017, wurde auf dem 12. Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz beim ZDF in Mainz das Bündnis „Demokratie gewinnt!“ gegründet. Die ZIRP ist dem Bündnis als einer von 30 Gründungspartnern beigetreten.

Bild: Kristina Schäfer

Wie wird sich unsere Gesellschaft im Kontext von Zuwanderung und Zuflucht verändern? Welche Voraussetzungen schafft unsere demokratische Grundordnung und wie kann politische Bildung zu einer offenen Gesellschaft beitragen? Was müssen Bürgerinnen und Bürger in der Einwanderungsgesellschaft leisten?

Am Mittwoch, 31. Mai 2017, fand die Veranstaltung "Vielfalt & Gemeinschaft: Was Demokratie leisten kann" im Projekt "Gesellschaft 2030" statt.

Zur ersten Sitzung des Expertengremiums Gesellschaft 2030 am 29. November 2016 begrüßte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Festsaal der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. In ihrer Begrüßung machte sie deutlich, wie wichtig Zusammenhalt, Gerechtigkeit und Teilhabe der Gesellschaft in der heutigen Zeit sind. Neben weiteren Aspekten unterstrich sie besonders den Demokratiegedanken, der wieder fester in unserer Gesellschaft verankert werden müsse:

Zahlreiche Gäste nahmen an der Auftaktveranstaltung des ZIRP-Projektes "Gesellschaft 2030" zum Thema „Familie, Freunde, Follower – Gesellschaft als Netzwerk“ am 20. September 2016 im Hambacher Schloss teil. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der großen „Vermächtnisstudie“ von DIE ZEIT, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Sozialforschungsinstitut infas, an der über 3.000 Menschen aus Deutschland teilnahmen und die beleuchtet, wie es uns heute geht, was wir künftigen Generationen wünschen und was wir erwarten.

Rede der Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich der Auftaktveranstaltung „Familie, Freunde, Follower – Gesellschaft als Netzwerk“

Mit der Auftaktveranstaltung „Familie, Freund, Follower – Gesellschaft als Netzwerk“ im Hambacher Schloss, Neustadt/Weinstraße, startet am 20. September 2016 das Projekt Gesellschaft 2030 der ZIRP.

Veranstaltung im Projekt "Gesellschaft 2030"


Die Veränderung unserer Gesellschaft stellt die Demokratie vor Herausforderungen. Der Anspruch an Teilhabe und Mitwirkung verändert sich, politische Entscheidungen werden vom Einzelnen neu bewertet. Die „Herrschaft des Volkes“ muss sich bewähren: Unsere Gesellschaft formiert sich unter den Bedingungen der Vielfalt neu, der Zusammenhalt in der Gemeinschaft muss im Wandel erprobt und gelebt werden. Dies stellt neue Anforderungen an Politiker und Institutionen.

Am 20. September 2016 fand im Hambacher Schloss, Neustadt/Weinstraße die Auftaktveranstaltung des Projekts „Gesellschaft 20130“ statt.
Nachfolgend einige Impressionen in unserer Galerie.

Dienstag, 20. September 2016, 17 Uhr, Hambacher Schloss, Neustadt/Weinstraße

Zugehörigkeit und soziale Bindungen verändern sich in der vernetzten, mobilen Gesellschaft. Soziale Netzwerke verbinden Menschen auf der ganzen Welt – über räumliche, zeitliche und auch kulturelle Grenzen hinweg. Die Familie gewinnt wieder an Bedeutung, gleichzeitig liegt Individualisierung im Trend. Was bedeutet dies für das Zusammenleben in der Gesellschaft? Welche neuen Rollen ergeben sich daraus und welche sozialpolitischen Rahmenbedingungen sind dafür notwendig?