Beim Transfer-Speed-Dating der ZIRP an der Hochschule Ludwigshafen hat es im März 2015 „gefunkt“: Die KeDev Services GmbH hat mit der Hochschule Worms den Beratungspartner zur Gestaltung des interaktiven Web-Portals Vinocheck gefunden. Die unabhängige Bewertungsplattform für deutsche Weine und Winzer soll Usern dabei helfen, für ihren Geschmack und jeden Anlass den passenden Wein zu finden. Die entsprechende App ist in Planung.

Die Regeln des Speed-Datings sind bekannt, der Kontext ist neu: Die ZIRP nutzt das Prinzip der Partnersuche, um Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen. Beim Transfer-Speed-Dating der ZIRP haben Unternehmerinnen und Unternehmer jeweils fünfzehn Minuten Zeit, mit Professorinnen und Professoren zu praxisrelevanten und anwendungsorientierten Kompetenzfeldern ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Potenziale auszuloten.

Wie erfolgreich diese Art des Wissenstransfers sein kann, zeigt die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Ingenieurbüro für Softwareentwicklung KeDev Services GmbH und der Forschungsgruppe User Experience und Visualisierung der Hochschule Worms unter Leitung von Professor Dr. Werner König. Die Hochschule unterstützte beratend bei der Konzeption und Evaluation des interaktiven Web-Portals Vinocheck. Hier können sich Weinliebhaber vom Neuling bis zum Kenner austauschen, Produkte bewerten und die Traubenerzeugnisse direkt beim Hersteller bestellen. Eine weitere Ebene der Kooperation zeigt sich in Form der Masterarbeit von Florian Schneider (Studiengang Mobile Computing der Hochschule Worms). Diese wurde sowohl von Professor Werner König als auch durch die KeDev Services GmbH betreut und hatte zum Ziel eine zum Webportal passende Android-App zu konzipieren. Über die mobile Shop-Funktionalität hinaus bietet die entwickelte App unter anderem auch einen virtuellen, persönlichen Weinkeller, welcher bei der Verwaltung des eigenen Weinbestands unterstützt und eine automatisierte Erstellung des eigenen Geschmacksprofils erlaubt. Auf dieser Basis kann eine individuelle Zusammenstellung von Weinempfehlungen erfolgen, wovon sowohl der Konsument, als auch Weinerzeuger und Anbieter gleichermaßen profitieren. Die App soll bald im Google Play Store auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen

Weiterführende Literatur: Schneider, F., Keßler, T. & König, W., (2016). Vinocheck App – UX Konzept und Realisierung. In: Hess, S. & Fischer, H. (Hrsg.), UP 2016. Aachen: Gesellschaft für Informatik e.V. und die German UPA e.V.