ZIRP-Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schrift verkleinern
Start Themen Zukunftsradar 2030
Themenschwerpunkt Zukunftsradar 2030

Zukunftsradar 2030

Leitprojekt der ZIRP

Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) verfolgt seit mehr als sieben Jahren mit ihrem Projekt Zukunftsradar 2030 das Ziel, Strategien, Konzepte und Handlungsoptionen für wirtschaftliche, technische und soziale Zukunftsentwicklungen zu erarbeiten, die für Rheinland-Pfalz prägend sein werden. Die Arbeit der ZIRP im Zukunftsradar 2030 ist nicht nur thematisch, sondern auch konzeptionell vielfältig angelegt. Mit Hilfe unterschiedlicher Methoden zur Erarbeitung von Zukunftsszenarien, zur Stärken-Schwächen-Analyse und zur Entwicklung von Handlungsempfehlungen werden mit Experten, Bürgern und Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft unterschiedliche zukunftsrelevante Themen bearbeitet. Unterschiedliche Veranstaltungen tragen die gewonnenen Ergebnisse in die Öffentlichkeit oder ermöglichen Experten und Entscheidungsträgern vor Ort, standortspezifische Handlungsansätze zu entwickeln. Die Ergebnisse werden landesweit dargestellt und kommuniziert sowie die geforderten Akteure kontinuierlich in die Projektarbeit einbezogen. Als Zeithorizont wurde das Jahr 2030 gewählt, da einerseits viele aktuelle Entwicklungen nur längerfristig gestaltet werden können, dieses "Zieljahr" andererseits noch einen überschaubaren Handlungsrahmen bietet, der von Politik und Unternehmen konkretes Handeln einfordert.

In der ersten Projektphase der Jahre 2003 bis 2006 stand das Projekt im Zeichen des DEMOGRAPHISCHEN WANDELS und seinen Auswirkungen auf die Themenbereiche "Kommune", "Arbeitswelt", "Miteinander der Generationen" und "Marktchancen". Den Abschluss dieser Projektphase bildete 2006 das Thema JUGEND GESTALTET ZUKUNFT im Rahmen des Demographischen Wandels.

2007 widmete sich der Zukunftsradar 2030 den aktuellen Entwicklungen im rheinland-pfälzischen Energiesektor. UntePlenumr dem Titel AUF DEM WEG ZUM ENERGIELAND RHEINLAND-PFALZ erarbeiteten Experten konkrete Handlungsempfehlungen zu verschiedenen Teilbereichen des Themas Energie.

DIENSTLEISTUNGEN IN RHEINLAND-PFALZ stand dann in den Jahren 2007 bis 2009 im Fokus des Zukunftsradar 2030. Im ersten Teil des Projektes wurden im Rahmen eines Foresight-Prozesses zentrale und grundlegende Bereiche der Dienstleistungsstruktur und Dienstleistungswirtschaft von Rheinland-Pfalz ermittelt. Im Fokus des zweiten Teils des Projektes standen dann PRODUKTBEGLEITENDE DIENSTLEISTUNGEN. Mit Hilfe einer Unternehmensbefragung wurde der Status quo Produktbegleitender Dienstleistungen in rheinland-pfälzischen Unternehmen ermittelt. Im Anschluss daran wurden in einer Reihe von themenspezifischen Expertenworkshops Handlungsempfehlungen für Unternehmen erarbeitet.

Seit Anfang 2010 widmet sich die ZIRP im Zukunftsradar 2030 einem neuen Schwerpunktthema nämlich der rheinland-pfälzischen Infrastruktur. Der Titel dieses Projektes lautet: INFRASTRUKTUR 2030 – NEUE WEGE FÜR RHEINLAND-PFALZ.

Die Methodik und die Zielsetzungen der ZIRP im Zukunftsradar 2030 sind bundesweit wahrgenommen worden. Der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler hat das in seiner Ansprache bei der Preisverleihung Zukunftsradar 2030 – Jugend gestaltet Zukunft am 23. März 2007 in Ingelheim gewürdigt: "Der Zukunftsradar 2030 … ist ein Instrument, das uns hilft, zumindest in Umrissen ein Bild der Zukunft zu gewinnen und unseren Kurs entsprechend festzulegen. Und zugleich ist der Zukunftsradar ein starkes Signal, das in Politik und Gesellschaft hineinwirkt, sie vor Engpässen und Klippen warnt und nötigenfalls zur Kurskorrektur mahnt. […]
Da ist nicht nur die 'große Politik', auch wenn sie gewiss Rahmenbedingungen setzt und Weichen stellt. Da ist auch der Unternehmer, der sich darüber klar werden muss, wie wichtig es sein wird, erfahrene Fachkräfte zu halten und weiter zu qualifizieren, und der vielleicht auch gut daran tut, seine Produkte und Dienstleistungen besser auf die Bedürfnisse einer alternden Bevölkerung zuzuschneiden."

Ansprechpartner zum Themenfeld:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Aktuell

Nachlese:

ZIRP zu Gast beim Mittelstand - Ministerpräsidentin im Gespräch

Malu Dreyer zu Gast
mehr